Internet Projekt zum Thema "Neue Medien" war in Giengen

Die Thematik neue Medien stand im Mittelpunkt eines Theaterstücks von „Q-rage“ für Giengener Schüler.
Die Thematik neue Medien stand im Mittelpunkt eines Theaterstücks von „Q-rage“ für Giengener Schüler.
Giengen / 13.11.2012
Auf Einladung und finanziert von der Agendagruppe Schulsozialarbeit gab das Theater„Q-rage“ aus Ludwigsburg drei Vorstellungen für die sechsten Klassen des Margarete-Steiff-Gymnasiums, der Robert-Bosch-Realschule und der Bühlschule.

„Total vernetzt– alles klar?“ ist ein unterhaltsames Zwei-Personen-Stück, aber darüber hinaus ist es ein interaktives theaterpädagogisches Präventionsprojekt zum Thema „Neue Medien“.

Das Publikum erlebt in dem Stück den Alltag der Geschwister Lisa und Henrik. Lisas Hobby ist das Chatten. Begeistert lästert sie in Foren. Henrik verbringt auch viel Zeit vor dem PC und spielt stundenlang Egoshooter. Henrik stellt zum Spaß ein Bild von sich bei Schüler-VZ ein und findet es dann auf herabwürdigende Weise verändert im Netz. Lisa macht derweil eine„süße“ Bekanntschaft im Chatroom. Wird sie sich auf ein Treffen mit dem Unbekannten einlassen?

In der Spielhandlung wurden die Gefahren und Probleme in der Begegnung mit den Neuen Medien aufgezeigt: Handy-Videos und heimliches Filmen, Bilder ins Netz stellen, Kostenfalle Internet, Gefahren im Chatroom. Lästern im Chat, legales und illegales Downloaden von Inhalten. An den problematischen Stellen wurde das Stück unterbrochen, um diese zu reflektieren. Dabei kamen auch die Schüler zu Wort. Ein besonders wirksames Element war auch die Einbeziehung zweier Vertreter des Polizeireviers Giengen. Sie zeigten den Schülern, wie schnell die Grenzen zum strafbaren Handeln überschritten werden können, etwa wenn beim Weitergeben von Videos und Bildern die Privatsphäre der Betroffenen verletzt wird, oder wenn Gewaltszenen weitergeleitet werden, oder wenn urheberrechtlich geschützte Inhalte heruntergeladen werden.