Treffen Pré-Saint-Gervais: Mehr als ein rein sportlicher Austausch

25 Sportler, mehrere Betreuer und Rudolf Boemer (links außen) als Vertreter der Stadt: Der Sportleraustausch zwischen den Giengener Vereinen TSG und SC und dem Sportverein der Partnerstadt Pré St. Gervais brachte in diesem Jahr vier Tage lang junge Sportler nach Giengen, während in Pré 40 Giengener Athleten weilten.
25 Sportler, mehrere Betreuer und Rudolf Boemer (links außen) als Vertreter der Stadt: Der Sportleraustausch zwischen den Giengener Vereinen TSG und SC und dem Sportverein der Partnerstadt Pré St. Gervais brachte in diesem Jahr vier Tage lang junge Sportler nach Giengen, während in Pré 40 Giengener Athleten weilten. © Foto: Foto: Mathias Ostertag
Giengen / Mathias Ostertag 17.05.2015
Der sportliche Austausch zwischen Sportlern der Großen Kreisstadt und Athleten der Partnerstadt Pré-Saint-Gervais hat eine faire Tradition. Übers Wochenende weilten nun 25 junge Basketballer und Taekwondo-Kämpfer in Giengen, die von Rudolf Boemer namens der Stadt begrüßt wurden.

Was mussten die französischen Sportler von Giengen unbedingt gesehen haben? Am besten alles, befand Rudolf Boemer als Stellvertreter von Bürgermeister Gerrit Elser und in dieser Rolle auch als Ein-Mann-Empfangskomittee der Stadtverwaltung. Denn was der Vorsitzende der CDU-Wählerblockfraktion an Infos zur Stadt an die jungen Sportler aus Pré weitergab, war nicht nur die Zahl der Teilorte und was man in Giengen kulturell zu bieten hat, sondern eben auch, bei welchem Firmen man hier sein Geld verdient: „Bosch-Siemens, Steiff und Ziegler sind wohl die bekanntesten Arbeitgeber.“

Auch sonst müsse sich Giengen nicht verstecken, könne sicherlich beim Thema Kinderbetreuung punkten und auch bei der städtischen Verkehrsführung seien in den kommenden Jahren Fortschritte absehbar. Und zuletzt die sportlichen Aktivitäten in der Stadt und den Teilorten: Mit den zahlreichen Vereinen decke man eine große Bandbreite an Sportarten ab, so Boemer.

Offensichtlich wurde dieser Aspekt auch beim städtischen Empfang von 25 jungen Sportlern samt Betreuern aus Pré-Saint-Gervais. In Giengen wurden diese bereits am Donnerstagabend von Sportlern der Taekwondo-Abteilung der TSG unter Leitung von Lina Rothauszky und von den Basketballern der TSG unter Leitung von Danko Rumi. Untergebracht waren die jungen Menschen bei Giengener Gastfamilien – das hat Tradition seit vielen Jahren.

Mitgereist waren auch Aikido-Sportler aus Pré, die mangels deckungsgleicher Abteilung bei den Giengener Vereinen ihren Austausch seit vielen Jahren mit Aikidos des Heidenheimer Sportbunds (HSB) pflegen. Diese waren dem Empfang ferngeblieben, weil man sich schon am frühen Freitagmorgen in Richtung Schloss Neuschwanstein aufgemacht hatte. Am Samstagabend wiederum kam es bei einem Abschlussabend in der Schwagehalle zu einem Treffen aller Gäste mit ihren Gastgebern, bevor es am gestrigen Sonntagmorgen wieder zurück nach Pré ging. „Ich hoffe, dass ihr von Giengen viele positive Eindrücke mit nach Hause nehmt“, hatte Rudolf Boemer den Sportlern noch mitgegeben.

Am Donnerstagmorgen hatten sich bereits 40 Giengener Sportler in die Stadt vor den Toren von Paris aufgemacht. Die von Thomas Katz betreuten jugendlichen Fußballer vom SC Giengen und die TSG-Handballer von Bernd Kirschmer verbrachten dort ebenfalls vier Tage, bevor es gestern wieder nach Hause ging. Auf beiden Seiten verbrachten die Teams die Tage mit Unternehmungen, Besichtigungen und sportlichen Wettkämpfen. Die Gesamtleitung des Sportleraustauschs hatte Ulrike Frei vom Partnerschaftskomitee übernommen.

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