Giengen Panscherhexen stellten Narrenbaum bei Schneegestöber auf

Giengen / Mathias Ostertag 14.01.2019
Mit dem traditionellen Aufstellen des Narrenbaums haben die Giengener Hexen den Auftakt in närrische Wochen gefeiert - wetterbedingt weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

Nachdem die Giengener Panscherhexen im vergangenen Jahr terminbedingt das Aufstellen des Narrenbaums komplett abgesagt hatten, kehrte man heuer wieder auf den Platz vor dem Rathaus zurück, um in nächster Nähe zum den Hexen den Namen gebenden Panscherbrunnen den vormaligen Weihnachtsbaum der Stadt zum Narrenbaum umzufunktionieren.

Wie auch in den Jahren zuvor wurden an der Spitze des Baumes die Hexe Hulda sowie das Giengener Stadtwappen platziert. Angesichts des anhaltenden Schneetreibens am Freitagabend verzögerte sich die Feier aufgrund des Fehlens mehrerer Hästräger zeitlich etwas. Auch verzichtete man wie im Vorjahr auf ein größeres Programm und hatte deshalb auch nicht andere Narrenzünfte eingeladen. Einst hatten benachbarte Hexengruppen mit dafür gesorgt, dass um die 200 Hästräger den Rathausplatz bevölkerten.

In deutlich kleinerem Rahmen

Nicht fehlen durften trotz des abgespeckten Programms mehrere Liedbeiträge, ein Tanz um den Baum und natürlich die Zunftrede: „Mit unserm Narrenbaum setzen wir heut das Zeichen, denn bald, am „gompige“, muss der OB weichen“, wurde der ebenfalls kurz vorbeischauende Oberbürgermeister Dieter Henle schon einmal darauf hingewiesen, was ihm Ende Februar drohen wird: der Sturm auf das Rathaus durch die Panscherhexen und befreundete Narrengruppen. „Wir übernehmen dann das Regiment und sind in unserem Element. Mit dem Narrenbaum auf unserer Seite, sucht die Verwaltung schnell das Weite“, kündigte Gundi Slazak schon mal an.

Einzig die öffentliche Resonanz auf die Narrenbaumaufstellung ließ dieses Mal zu wünschen übrige, verwunderte angesichts des wenig einladenden Wetters mit anhaltendem Schneegestöber und der Tatsache, dass die Panscherhexen den Termin nicht öffentlich kommuniziert hatten, nicht allzu sehr.

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