Konzert Oktoberfest-Stimmung an der Giengener Mauer

Giengen / Joelle Reimer 27.09.2015
Weißwurst, Brezel und Blasmusik: Der Musikverein Staufen spielte am Sonntagvormittag das letzte Konzert der Reihe „Kultur an der Mauer“ in diesem Jahr. Kulturamtsleiter Andreas Salemi zeigt sich überaus zufrieden mit der Open-Air-Veranstaltungsreihe.

Oktoberfest-Stimmung an der Giengener Stadtmauer: An die 100 Zuschauer schunkelten und klatschten am Sonntagvormittag bei der letzten Vorstellung von „Kultur an der Mauer“ in dieser Saison. Der Musikverein Staufen spielte zünftige Blasmusik, während die Besucher ein echt bayerisches Weißwurstfrühstück genießen konnten. Auch wenn eine Jacke und ein wärmendes Sitzkissen nicht fehlen durften: Die Open-Air-Saison ging gestern zwar bei etwas kälteren Temperaturen, dafür aber auch mit strahlendem Sonnenschein zu Ende.

„Diese Saison hatten wir unglaublich Glück mit dem Wetter“, sagte auch Kulturamtsleiter Andreas Salemi. So mussten von den insgesamt 19 Veranstaltungen an der Stadtmauer nur zwei wetterbedingt und eine krankheitsbedingt ausfallen. „Schade war aber, dass mit der Stadtkapelle und der Giengener Band Bretthart zwei Konzerte ausfielen, die bisher immer sehr publikumsträchtig waren“, so Salemi. Zwischen 200 und 300 Personen seien dort normalerweise immer gekommen. Doch auch ohne diese beiden Veranstaltungen zieht er eine durchaus positive Bilanz: „Im Schnitt waren es pro Konzert 100 Besucher, insgesamt zwischen 1700 und 1800.“ Die absoluten Publikumsmagnete seien dabei der Felsenexpress und die Hansi-Linde-Band gewesen.

Doch wo das sommerliche Wetter einerseits zu einer tollen Open-Air-Saison beigetragen hat, war es andererseits nicht immer förderlich: So habe man beim Auftritt des Bläserkraftwerks rund 38 Grad gemessen – was natürlich dazu geführt hat, dass wiederum weniger Besucher gekommen waren. Zufrieden ist der Kulturamtsleiter allemal. Die Reihe wird von Jahr zu Jahr besser angenommen, sowohl seitens der Besucher, als auch von Seiten der auftretenden Musiker.

Für die zwölfte Saison, die im nächsten Jahr startet, will Salemi deshalb auch keine großen Änderungen vornehmen. „Die Anzahl der Termine wird gleich bleiben – es ist schon schwierig genug, 20 Gruppen unter einen Hut zu bekommen“, sagt er. Auch der Sonntagvormittag soll beibehalten werden. „Die Mischung aus Musik, gutem Wetter, Trinken, Essen, der schönen Location an der Mauer und dass man stets Bekannte trifft, die macht es aus.“

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