Giengen Ferienprogramm: Nicht nur Rutschen war der Renner

Viel Spaß hatten die Kinder gestern beim Abschlussfest des diesjährigen Sommerferienprogramms. Julian Findeis (rechts) und das Betreuer-Team hatten in den vergangenen Wochen 44 unterschiedliche  Angebote im Programm, die rege genutzt wurden.
Viel Spaß hatten die Kinder gestern beim Abschlussfest des diesjährigen Sommerferienprogramms. Julian Findeis (rechts) und das Betreuer-Team hatten in den vergangenen Wochen 44 unterschiedliche Angebote im Programm, die rege genutzt wurden. © Foto: Marc Hosinner
Giengen / Marc Hosinner 07.09.2018
Die Teilnehmerzahl beim Ferienprogramm der Stadt Giengen ist im Vergleich zu 2017 stark angestiegen. In den vergangenen sechseinhalb Wochen nutzten 381 Kinder und Jugendliche die Angebote.

Klettern im Waldseilgarten, Wandern mit Eseln oder auch gemeinsames Kochen: Das Team des Jugendhauses in Giengen hat in den vergangenen Wochen ein abwechslungsreiches Programm geboten.

Seit jeher gibt es kein durchgängiges Programm, sondern die Möglichkeit, sich für Einzelveranstaltungen, die einen oder mehrere Tage dauern, anzumelden.

Gegenüber dem Vorjahr wurde die Zahl der Programmpunkte nach Angaben von Jugendhausleiterin Gisela Rink von 40 auf 44 erhöht. Das allein dürfte für die enorme Steigerung bei den Anmeldezahlen im Vergleich zu 2017 aber nicht gesorgt haben. Wie Rink erklärt, wurden 381 Teilnehmer zwischen sechs und 18 Jahren gezählt. Das Programm vor Jahresfrist hatten 309 Kinder und Jugendliche in Anspruch genommen.

Das Team des Jugendhauses um Rink, Julian Findeis und Vanessa Körber hatte auch diesmal in Kooperation mit unterschiedlichen örtlichen Akteuren dafür gesorgt, dass keine Langeweile aufkommt. Den Auftakt machte – traditionell – die After-School-Party zu Ferienbeginn, den Abschluss bildete gestern – wie gehabt – ein Fest im Hof des Spitalgebäudes.

Wieder in Zeulenroda

„Ein Höhepunkt des diesjährigen Sommerferien-Programms war der mehrtägige Besuch in der Partnerstadt Zeulenroda in Thüringen Ende August“, so Rink. Es war nach 2017 die zweite Reise nach Zeulenroda im Rahmen des Ferienprogramms. Auch diesmal sei die Gruppe aus Giengen im Jugendhaus in der Partnerstadt herzlich empfangen worden und habe in der Einrichtung übernachtet. Die pädagogische Zusammenarbeit mit den Kollegen sei eine Bereicherung gewesen. Auf dem Programm standen beispielsweise ein Besuch des Hallenbads und eine Tour nach Gera. „Den Kindern hat es dort sehr gut gefallen“, sagt Rink.

Heiß begehrt unter den diesjährigen Angeboten seien die Plätze für den Waldseilgarten Wallhausen ebenso gewesen wie die für das Wasserskifahren an einem See bei Gundelfingen. Stark nachgefragt war wie auch schon in den vergangenen Jahren der Ausflug ins Rutschenparadies in Erding.

Klassiker vor Ort gefragt

„Aber auch die Klassiker vor Ort sind aus dem Programm nicht wegzudenken. Speziell die Wanderung mit Eseln und der Besuch der Schäferei bei der Familie Stegmayer waren am ersten Tag ausgebucht“, so die Leiterin des Jugendhauses, die es als positiv wertet, dass auch Angebote wie Basteln im Irpfelhaus ein Leseabend oder das Kochen bei den Jungen und Mädchen Anklang fanden.

Gestern beim Abschlussfest schaute auch Oberbürgermeister Dieter Henle vorbei und kam mit den Teilnehmern und Kindern in Gespräch. „Man sieht, dass auch in den Sommerferien in Giengen was los ist“, so der Rathauschef, der sich über die hohe Teilnehmerzahl freute. „Das spricht für das Angebot und ist ein Beleg für ein hochwertiges Ferienprogramm“, sagte Henle, der sich nach seiner Stippvisite sicher war: „Den Kindern hat's gefallen.“

Darüber hinaus, so der Oberbürgermeister, sei das Ferienprogramm gute Werbung für das Jugendhaus. „Dadurch wird die Hemmschwelle genommen, einfach mal vorbei zu schauen“, ist sich auch Rink sicher.

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