Burgberg / pm Nachwuchssorgen haben Auswirkungen auf die Grünfläche an der Hürbe.

Die Naherholungsanlange an der Hürbe beschäftigte die Dorfgemeinschaft Burgberg bei deren Hauptversammlung. Dank einer kleinen Gruppe von Helfern aus der Dorfgemeinschaft und dem Schwäbischen Albverein Burgberg kann die Anlage auch acht Jahre nach ihrer Entstehung betrieben werden.

Laut Dieter Danzer, Vorsitzendem der Dorfgemeinschaft, ist nun jedoch der längerfristige Bestand der Anlage gefährdet, da bisherige Helfer die Arbeiten alters- und krankheitsbedingt abgeben müssen. Doch an wen? Trotz intensivem Werben der Vereine, lassen sich immer weniger Helfer finden, beklagte Danzer. „Wenn im Verlauf der diesjährigen Pflegesaison niemand mehr dazu kommt, dann droht der Naherholungsanlage ab nächstem Jahr ein kompletter Rückbau“, warnte der Vorsitzende.

Den enormen Aufwand dafür müssten beide Vereine materiell stemmen, weil sie sich gegenüber der Stadt und der Landeswasserversorgung Stuttgart verpflichten mussten, den Rückbau vorzunehmen, sobald das Projekt aufgegeben wird. Derzeit laufe ein Antrag bei der Stadt, die langfristige Sicherung zu übernehmen.

Dennoch gab es bei der Hauptversammlung der Dorfgemeinschaft auch Positives zu vermelden, darunter das Info-Blatt „Oberberger“ der Dorfgemeinschaft, das bei den Burgberger Haushalten auf gesteigertes Interesse treffe. Zudem gab es eine personelle Veränderung zu verkünden: Beirätin Petra Schwarz schied aus persönlichen Gründen aus dem Gremium, Nachfolger ist Fred Wiesenfarth.