Jubiläum Landjugend und Goißlschnalzer feierten gemeinsam Geburtstag

Mathias Ostertag 10.07.2016
Blendendes Wetter, tolle Stimmung: Drei Tage lang feierten Landjugend und Goißlschnalzer ihr Doppeljubiläum. Mit Erfolg.

Wenn die Verantwortlichen der Hohenmemminger Landjugend und der Goißlschnalzer an diesem Morgen aufwachen, dann liegen hinter ihnen drei Tage Feiern am Stück und ein knappes Jahr Vorbereitung auf die Hohenmemminger Festtage: also das Doppeljubiläum von Landjugend (50 Jahre) und Goißlschnalzern (25 Jahre).

Und diese Veranstaltung hatte es in sich: Mehr als 200 freiwillige Helfer, aufgeteilt auf sechs Schichten, macht zusammen etwas 2000 Arbeitsstunden. Nur für den Festzeltbetrieb wohlgemerkt. Nicht mit eingerechnet die Zeit, in der die rund 40 freiwilligen Helfer beim Zeltaufbau und der Bereitstellung des Geländes neben der Gemeindehalle angepackt haben. „Also, ich war seit vorvergangenen Samstag nur noch selten daheim“, sagt Matthias Wiedenmann, Vorsitzender der Landjugend

Dass es sich gelohnt hat, Hohenmemmingen für drei Tage in eine Art Ausnahmezustand zu versetzen, kann Wiedenmann mit Zahlen belegen: Zum Auftakt am Freitag mit der lokal bekannten Party-Band „Brenztal Power“ zählten die Verantwortlichen rund 500 verkaufte Tickets: „Ein guter Wert, wenn man bedenkt, dass die Band letzte Woche in Nattheim und am Samstag in Dischingen einen Auftritt hatte.“ Und für den Melkkübel-Showabend am Samstagabend wurden sogar rund 600 Tickets verkauft. Zuletzt der gestrige Festzeltbetrieb, bei dem programmatisch das Goißlschnalzer-Treffen mit Gruppen aus dem Ostalbkreis, dem Nördlinger Ries und aus Syrgenstein sowie den Hohenmemminger Lokalmatadoren hervorstach: Tische und Bänke für 700 Besucher waren aufgestellt, ein Vielfaches mehr an Gästen dürfte aber im Laufe des Tages anwesend gewesen sein.

Ein Lob habe man von den Besuchern für die Auftritte beim Melkkübel-Showabend bekommen, so Wiedenmann. Erstmals vor Publikum präsentierten sichie „Wilden Goißa“, eine rein weibliche Gruppierung beim – na klar – Goißlschnalzen. „Die Gruppe hatte seit einem Jahr dafür geübt.“ Auch die Cheerleading-Truppe konnte zeigen, was in ihr steckt. „Es war ein recht aufwendiges Programm, aber die Vorbereitung hat sich mehr als gelohnt“, so Wiedenmann.