Förderung Land stellt Bergschule eine Million Euro zur Verfügung

Für den Umbau der Bergschule fließen Mittel in Höhe von einer Million Euro.
Für den Umbau der Bergschule fließen Mittel in Höhe von einer Million Euro. © Foto: Archiv/moh
Giengen / Marc Hosinner 11.03.2015
Große Freude im Rathaus: Für die Sanierung und den Umbau der Bergschule stellt das Land im Rahmen der Erweiterung des Sanierungsgebiets Stadtmitte eine Million Euro zur Verfügung.

„Das ist eine sehr gute Nachricht“, sagte Abend Kämmerer Andreas Schmid, als der Heidenheimer SPD-Landtagsabgeordnete und Minister für Kultus, Jugend und Sport, Andreas Stoch und die Betreuungsabgeordnete und stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen, Andrea Lindlohr, mittels Pressemitteilung über die Finanzmittel aus Stuttgart für Giengen informierten.

Vor knapp drei Monaten hatte der Gemeinderat dem Ansinnen der Verwaltung zugestimmt, das Sanierungsgebiet Stadtmitte zu erweitern und die Bildungseinrichtung in der Planie mit einzubeziehen.

Das Gebäude der Bergschule ist nach Ansicht der Verwaltung dringend sanierungsbedürftig, damit das „ortsbildprägende Gebäude auf Dauer adäquat genutzt werden kann“. Ziel ist es, die Bergschule zukünftig für die Unterbringung von Kinderbetreuungseinrichtungen und Teilen der Verwaltung vorzusehen.

Damit einhergehend waren Anträge zur Aufstockung von Fördermitteln. „Mit der Summe von einer Million Euro wird unserem Vorhaben zur Erweiterung des Sanierungsgebiets und damit dem Umbau der Bergschule Rechnung getragen“, so Kämmerer Schmid.

Einen weiteren Antrag hinsichtlich Zuschüssen aus Mitteln aus dem Ausgleichsstock hat die Stadt zwischenzeitlich auf Eis gelegt und zurückgezogen. Zunächst müssen weitere Gespräche hinsichtlich des Brand- und Denkmalschutzes geführt werden.

Doch nicht nur die Stadt Giengen erhält im Zuge des Städtebauförderprogramms 2015 Mittel von Bund und Land, sondern auch die Gemeinden Dettingen (eine Million Euro für den Ortskern), Hermaringen (500 000 Euro für den Ortskern), Sontheim/Brenz (500 000 Euro für die Sanierung der Hauptstraße) sowie die Stadt Heidenheim. Für letztere stellt das Förderprogramm eine Million Euro für die Oststadt und 500 000 Euro für das Schnaitheimer Bahnhofsareal bereit. Insgesamt fließen 4,2 Millionen Euro in den Kreis Heidenheim.

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