Burgberg / rei Die Ortsdurchfahrt Burgberg wird saniert. Die aufwendige Umleitungsstrecke sorgt für Verärgerung. Jetzt wird Abhilfe geschaffen.

Sicherlich ist man in Burgberg froh, dass die Ortsdurchfahrt, also die Weilerstraße, aktuell gerichtet wird. Für Verärgerung sorgen allerdings die deswegen notwendigen monatelangen weiträumigen Umleitungen. Jetzt reagiert die Stadt, wie Oberbürgermeister Dieter Henle in der Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Planung und Technik mitteilte.

Natürlich könne er den herrschenden Unmut verstehen, sagte Henle. Umwege aufgrund von Baustellen seien lästig. Man neige dann dazu, sich zu fragen, ob die Verantwortlichen in Sachen Umfahrung die bestmögliche Lösung gewählt haben. Verschiedene Vorschläge aus der Bürgerschaft hätten die Verwaltung erreicht, wofür er sich auch ausdrücklich bedanke. Unter anderem wurde eine Ampelregelung oder Begegnungsverkehr auf dem Feldweg am Friedhof vorbei bzw. die Durchfahrt vom Feuerwehrgerätehaus zur Finkenstraße vorgeschlagen.

Für Pkw frei

Allerdings, so Henle, sei der Feldweg am Friedhof vorbei in Richtung Kreisstraße K 3021 und damit in Richtung Hermaringen aus baulicher Sicht nicht geeignet, den gesamten Verkehr aufzunehmen, hätte ein Pkw-Verkehr über diese Strecke während der gesamten Bauzeit den Weg zu stark belastet. Eine Ampelregelung wäre zudem mit der Gefahr eines Rückstaus auf die Kreisstraße verbunden. Bei der Durchfahrt zur Finkenstraße handelt es sich um einen beschränkt öffentlichen Weg, der motorisierten Verkehr (außer in Feuerwehr-Einsatzfällen) ohne Ausnahme untersagt.

Da aber nun die Bauzeit absehbar sei mit einer Fertigstellung der Arbeiten bis spätestens Ende Juli, haben man im Sinne der Bürgerschaft beschlossen, bis kommenden Mittwoch auf dem Feldweg am Friedhof vorbei eine provisorische Ausweichbucht einzurichten und den Belag auszubessern. Am Mittwoch, 15. Mai, wird der Feldweg am Friedhof vorbei als Einbahnstraße in Richtung Hermaringen geöffnet, allerdings nur für Pkw. Der Weg bleibt prinzipiell für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen gesperrt. Die Ausweichbucht dient für eventuell entgegenkommenden landwirtschaftlichen Verkehr.

„Ich hoffe, damit die Situation zu entspannen“, sagte Henle. Man bemühe sich zudem, die Arbeiten an der Ortsdurchfahrt schneller als geplant, in jedem Fall aber zum 31. Juli abzuschließen.

Das Vorhaben wurde begrüßt, wenngleich Burgbergs Stadtrat Thomas Weiß anmerkte, dass er die üppige Verkehrsüberwachung dort für nicht angemessen empfunden habe. Das wiederum wollte Henle so nicht stehen lassen – man habe Rücksprache gehalten, es sei nicht übertrieben worden.