Giengen Konzertreihe „Halb 8“: Die Mischung macht's

„Goitse“ spielten bei „Halb 8“ in Giengen.
„Goitse“ spielten bei „Halb 8“ in Giengen. © Foto: Christian Thumm
Giengen / Joelle Reimer 24.08.2018
In der Giengener Innenstadt spielten regional bekannte und ganz neue Bands – 2019 soll's so weiter gehen.

Giengen. Mit „Goitse“, einer preisgekrönten, irischen Band hat die Veranstaltungsreihe „Halb 8“ am Donnerstagabend ihren diesjährigen Abschluss gefunden. Dabei stand die Irish-Folk-Gruppe stellvertretend für den Gedanken, der hinter den acht Umsonst-und-draußen-Konzerten steckt: Hochklassige Musiker aus den verschiedensten Genres haben in diesem Sommer den Weg nach Giengen gefunden und den Gästen zwei Monate lang jeden Donnerstag ein besonderes Konzerterlebnis bereitet.

„Die Mischung macht's. Wir haben sowohl Bands, die man hier noch nie gehört hat, als auch regional bekannte Musiker“, sagt Kulturamtsleiter Andreas Salemi, der für die Organisation zuständig ist. „Goitse“ beispielsweise habe er bereits bei einem Einzelkonzert erlebt, doch für eine Open-Air-Veranstaltung sei die Gruppe eher unüblich: „Das war schon etwas Besonderes, zumal sie extra hierfür eingeflogen sind.“

So haben Salemi und sein Team auch im vierten Jahr von „Halb 8“ wieder ein abwechslungsreiches Programm auf die Bühne gebracht – von Pop über R'n'B und Hiphop bis hin zu Folk oder bekannte Cover-Songs. „Ich halte die Augen immer offen. Außerdem gibt es Vorschläge von Agenturen oder Bands, die sich bewerben“, so Salemi.

„Das Einzige, was bei ,Halb 8' schwierig ist, sind Solo-Künstler. Den Besuchern geht es nicht nur um die Musik, sondern auch um eine gute Show.“ Auch deshalb hat Salemi den Singer/Songwriter David Blair nicht als Solokünstler, sondern mit Band gebucht – „außerdem hat das den Vorteil, dass er so hier noch nie aufgetreten ist.“ Denn: In allen vier Jahren habe sich bei „Halb 8“ kein Auftritt gedoppelt.

Und 2019? Da hat Salemi schon einige Bands im Kopf. „Ich bekomme ja immer viel Resonanz und kann dann auch abschätzen, was gut ankommt. Aber jetzt muss das Ganze erst mal in den Gemeinderat, bevor ich mit den Planungen weiter machen kann“, sagt er.

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