Giengen Kinderfest Hürben: ein märchenhafter Umzug

Giengen / Marc Hosinner 18.06.2018
Bei prächtigem Wetter ziehen in Hürben Prinzessinnen und Zwerge durch die Straßen. Oberbürgermeister Dieter Henle hatte ein Heimspiel.

Es war einmal: So fangen Märchen an, und weil auch das Motto des Hürbener Kinderfests in diesem Jahr so lautete, war es kein Wunder, dass prachtvoll gekleidete Prinzessinnen oder mit Kettenhemd ausgerüstete Ritter am Samstag die Straßen säumten.

Es war etwa 50 Kindern ein kleiner, aber umso feiner Festzug, dessen Protagonisten – die Jungs und Mädels von Schule und Kindergarten – man als Besucher am Samstagmittag zuwinken konnte. Den Hürbenern war es wie den Giengenern vergönnt, bei bestem Wetter das traditionelle Kinderfest zu begehen.

Los ging's allerdings schon am Freitagabend mit dem Entzünden des Höhenfeuers durch die Viertklässler. Nicht nur für die Kinder ist das etwas Besonderes, sondern auch für den Oberbürgermeister, der bei seiner Kinderfest-Premiere als Neu-Hürbener ein Heimspiel hatte.

„Ich bin genauso aufgeregt wie ihr“, gestand das Stadtoberhaupt. Seitens der Stadt wolle man alles dafür tun, dass die Dorfgemeinschaft weiter vorankomme. „Wenn alle Vereine und Organisationen mitmachen, wird das klappen“, so der OB in seiner angenehm kurzen Ansprache, der sich nicht nur über eine Polonaise, sondern auch über das Theaterstück „Die gestiefelte Katze“ der Grundschule freuen konnte. Natürlich durfte auch das Preistanzen nicht fehlen. Die Hürbener Kinder sind da übrigens besser dran als die Kinder in der Stadt: Im Teilort bekommen alle ein Geschenk.

So ließ es sich fröhlich feiern. Wann Schluss war, lässt sich schwer sagen. Im Märchen geht das bekanntlich so (oder so ähnlich): Und wenn sie nicht gestorben sind..., dann feiern sie noch heute.

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