Freizeit Kein Platz für Langeweile: 360 Kinder hatten viel Spaß in den Ferien

Wasserski fahren, ein Ausflug in den Klettergarten oder Wandern mit Eseln: In den Sommerferien war für die rund 360 Kinder im Ferienprogramm viel geboten.
Wasserski fahren, ein Ausflug in den Klettergarten oder Wandern mit Eseln: In den Sommerferien war für die rund 360 Kinder im Ferienprogramm viel geboten. © Foto: Fotos: privat
Giengen / Joelle Reimer 16.09.2017
In den sechs Wochen der Sommerferien hatten rund 360 Kinder im städtischen Ferienprogramm ihren Spaß.

Sechs Wochen Sommerferien sind vorbei, der Schulalltag spielt sich langsam wieder ein – und nicht wenige Eltern atmen nun auf, da sie die lange Ferienzeit und damit das Problem der Kinderbetreuung erst einmal überstanden haben. Einen großen Teil hierzu hat wie jedes Jahr das Schülerferienprogramm der Stadt Giengen im Haus der Jugend und die verlässliche Kinderbetreuung in den letzten beiden Ferienwochen beigetragen: 40 Ferienangebote haben dafür gesorgt, dass rund 360 Kinder erlebnisreiche Sommerferien verbringen konnten.

„Angefangen haben wir mit einer After-School-Party und am letzten Ferien-Freitag gab es dann ein Abschiedsfest“, sagt Julian Findeis, der für die Organisation des Programmes zuständig ist. Und die ist nicht ohne: Bereits im März hat er angefangen, die Programmpunkte zu planen, die Kooperationspartner anzufragen, Sponsoren zu suchen und das Programmheft zu erstellen.

„Das Schöne ist, dass wir jedes Jahr mit vielen Vereinen und Firmen zusammenarbeiten können“, sagt er. So standen dieses Mal beispielsweise ein Besuch bei der Kreissparkasse Giengen und dem Giengener Polizeirevier an, es gab einen Schnupperkurs im Luftgewehr- und Bogenschießen beim Schützenverein Hohenmemmingen, der Giengener Schachverein gab den Kindern einen Grundkurs und beim Tennisclub konnten sie ihre ersten Aufschläge üben. Ausflüge ins Explorhino nach Aalen, in den Augsburger Zoo oder die dreitägige Fahrt in Giengens Partnerstadt Zeulenroda rundeten das Programm ab. Viele Angebote fanden jedoch auch direkt im Haus der Jugend und im Irpfelhaus statt, unter anderem wurde dort gebastelt, gelesen, Figuren aus Knetbeton hergestellt oder Körbe geflochten. In den letzten beiden Ferienwochen gab es zudem täglich von 7.45 Uhr bis 14.15 Uhr eine verlässliche Kinderbetreuung im Haus der Jugend für Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren. Auch hier wurde gemalt, gebastelt oder kleinere Ausflüge unternommen, und wer wollte, konnte gleichzeitig beim Ferienprogramm mitmachen.

Für die Betreuung waren drei hauptamtliche Pädagogen, ein FSJler und ein DHBW-Student zuständig – „und wenn mal jemand krank ist, springen immer auch ehrenamtliche Helfer ein“, erklärt Findeis. Beim Abschiedsfest in und um dem Haus der Jugend haben viele Kinder den Jugendhausmitarbeitern dann gleich angekündigt, dass sie nächstes Jahr wieder dabei sein werden.