Oberbürgermeisterwahl Kandidat Nummer neun: Dieter Henle will OB in Giengen werden

Der gebürtige Giengener Dieter Henle will Oberbürgermeister der Stadt werden.
Der gebürtige Giengener Dieter Henle will Oberbürgermeister der Stadt werden. © Foto: archiv
Giengen / Dieter Reichl 13.06.2017
Dieter Henle, derzeit im Landratsamt Heidenheim tätig, will Rathauschef in Giengen werden.

Das Kandidatenkarussell um das Amt des Giengener Oberbürgermeisters dreht sich weiter. Seine Bewerbungsunterlagen hat jetzt der in Nattheim lebende, verheiratete Dieter Henle eingereicht.

Der 42-jährige gebürtige Giengener ist derzeit Dezernent für Jugend und Soziales beim Landkreis Heidenheim. Mit seiner Geburtsstadt sei er auf besondere Weise vertraut. Er beobachte und begleite die Entwicklung Giengens und wolle nun „die große Leistung von OB Gerrit Elser fortführen und dabei eigene Akzente setzen“.

Als Bewerber mit Ortskenntnissen und doch von außen bringe er dafür einen unvoreingenommenen Blick mit. Ansatzpunkte für Zukunftsaufgaben der Stadt sieht Henle aus seiner Tätigkeit heraus in Bildung und Betreuung, Migration und Integration. Vergleichbare Priorität haben für ihn die Weiterentwicklung von Wohnraum, Infrastruktur und Innenstadt. Die selbstständige Entwicklung der Teilorte soll deren kulturellen und gesellschaftlichen Zusammenhalt weiter beleben. Investitionen in Tourismus und Imagepflege sollen die überregionale Bedeutung Giengens stärken.

Henle verfügt über fast 13 Jahre Führungsverantwortung in den Bereichen Jugend, Familie, Bildung und Sport – lange Zeit bei der Stadt Heidenheim. Mit bis zu 250 Mitarbeitern habe er dort wegweisende Konzepte entwickelt, auf den Weg gebracht und betreut.

Von sich selbst sagt der Diplom-Betriebswirt und Diplom-Verwaltungswirt, dass er ein vielfältiges und tragfähiges Netzwerk pflege und dass er Kreativität mit Kostenbewusstsein verbinde. „Der effektive und verlässliche Umgang mit Finanzen zählt zu meinen Grundprinzipien.“

Parteipolitisch bezeichnet sich Henle als unabhängig. „Ich biete allen Fraktionen eine gute Zusammenarbeit an. So lassen sich anstehende Zukunftsaufgaben gemeinsam bewältigen.“

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