Giengen Zum 1. Mal: Giengen feiert Woche der kulturellen Vielfalt

Die interkulturelle Woche beginnt mit einem Diavortrag von Ingrid Meiler, mit sie Besucher mit auf Weltreise nehmen möchte. Sie hat zum Beispiel schon Moais auf der Osterinsel gesehen.
Die interkulturelle Woche beginnt mit einem Diavortrag von Ingrid Meiler, mit sie Besucher mit auf Weltreise nehmen möchte. Sie hat zum Beispiel schon Moais auf der Osterinsel gesehen. © Foto: Ingrid Meiler
Giengen / HZ 05.09.2018
Vom 25. bis zum 30. September finden Veranstaltungen zur Vielfalt statt.

Zum ersten Mal beteiligt sich Giengen in diesem Jahr an der interkulturellen Woche, einer bundesweiten Aktion der deutschen Bischofskonferenz, der evangelischen Kirche und der griechisch-orthodoxen Metropolie, die es seit 1975 gibt.

Mehrere Vereine, Gruppen und die Stadtverwaltung organisieren von Dienstag, 25. September, bis Sonntag, 30. September, verschiedene Veranstaltungen dafür. Im Kern soll es immer um das Motto „Vielfalt verbindet“ gehen.

Das Programm

Und so sieht das Programm aus: Am Dienstag, 25. September, nimmt Ingrid Meiler die Besucher im kleinen Saal der Walter-Schmid-Halle mit auf eine Weltreise. Der Diavortrag beginnt um 18.30 Uhr, Einlass ist bereits um 18 Uhr am Nebeneingang der Halle.

Am Mittwoch, 26. September, stehen interkulturelle Tänze auf dem Programm. Mechthild Dimke und Christiane Steigerwald zeigen einfache Kreistanzschritte, getanzt wird barfuß oder mit Socken. Die Teilnehmer dürfen Lieblingsmusik aus ihrem Land auf CD oder übers Smartphone mitbringen. Getanzt wird von 17 bis 19 Uhr im Eichamtssaal neben der Schranne im ersten Obergeschoss.

Tanzen, kochen und walken

Am Mittwoch wird aber nicht nur getanzt, sondern auch gekocht: Die Kolpingjugend Giengen organisiert die sogenannte „Culture kitchen“, bei der Speisen aus aller Herren Länder zubereitet und anschließend gemeinsam gegessen werden. Stattfinden wird das gemeinsame Kochen im Saal unter der Marienkriche an der Oggenhauser Straße, eine Anmeldung bei Robert Werner unter Tel. 07322.954592 oder per E-Mail an robertwerner01@aol.com ist erforderlich.

Weiter geht es am Donnerstag, 27. September, mit Origami-Falten im Integrationsbüro. Ausgehend von einem zumeist quadratischen Blatt Papier entstehen durch Falten zwei- oder dreidimensionale Objekte wie Tiere, Papierflieger, Gegenstände und geometrische Körper. Gisela Kunz und Dorothea Link vom Freundeskreis Asyl leiten diesen Nachmittag. Geeignet ist das Origami-Falten auch für Kinder ab 8 Jahren. Die Veranstaltung findet von 16 Uhr bis 17.30 Uhr statt.

Sportlich wird es am Donnerstag auch: Irmgard Kohler vom Freundeskreis Asyl geht mit den Gästen auf Walkingtour. Der Schwierigkeitsgrad richtet sich nach den Teilnehmern, mitmachen kann jeder. Los geht's um 18 Uhr beim Rewe in der Südstadt, gewalkt wird circa eineinhalb Stunden.

Wer statt walken lieber naschen möchte, kann ab 19 Uhr in der Küche der Lina-Hähnle-Schule orientalische Süßspeisen zubereiten und genießen. Unter Anleitung werden traditionelle Rezepte nachgekocht. Anmelden kann man sich bei Christina Augustin unter Tel. 07322.9568949 oder per Mail an christina.augustin@giengen.de

Für die Jugend etwas geboten ist am Freitag, 28. September, und zwar bei der Jugenddisco im Haus der Jugend. Sie dauert von 18 bis 22 Uhr. Musik gibt es überdies am selben Abend von 20 bis 22 Uhr bei der offenen Probe des Bläserkraftwerks im Eichamt neben der Schranne im zweiten Obergeschoss.

Am Samstag finden keine Veranstaltungen statt, dafür sind es am Sonntag, 30. September, zum Abschluss noch mal zwei. Zunächst wird eine Führung zwischen 11.30 Uhr und 13.30 Uhr in der griechisch-orthodoxen Kirche (Spitalkirche) angeboten. In den Räumen der griechischen Gemeinde kann eine kleine Ausstellung besichtigt werden. Treffpunkt ist direkt an der Kirche an der Spitalstraße 5.

Großes Abschlussfest

Mit einem Kulturfest ab 14 Uhr in der Schwagehalle geht die interkulturelle Woche zu Ende. Geboten ist für die Gäste eine interkulturelle Bühne mit Darbietungen vieler Kulturen und eine Kinderspielstraße, überdies gibt es Speisen aus verschiedenen Ländern.

Giengen ist seit vielen Jahrzehnten durch Zuwanderung aus verschiedenen Ländern und Kulturen geprägt. Mit der Teilnahme an der interkulturellen Woche besteht Gelegenheit zur Begegnung, zum Austausch und für gemeinsame Erlebnisse.

Alle Interessierten sind eingeladen, an den Veranstaltungen teilzunehmen.

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