Giengen Hitze machte den Senioren zu schaffen

Trotz der Hitze wurde das Angebot des Gartenfests für Senioren auf dem Bruckersberg gern angenommen, egal ob beim Singen mit den Mittwochsturnern oder den Gedanken von Inge Grein-Feil zum Motto der Freizeit „Liebe und Leben“.
Trotz der Hitze wurde das Angebot des Gartenfests für Senioren auf dem Bruckersberg gern angenommen, egal ob beim Singen mit den Mittwochsturnern oder den Gedanken von Inge Grein-Feil zum Motto der Freizeit „Liebe und Leben“. © Foto: privat
Giengen / Dieter Reichl 06.08.2018
Das einwöchige Gartenfest auf dem Bruckersberg, das unter dem Motto Liebe und Leben stand, lockte trotz der hohen Temperaturen rund 400 Gäste an.

Von der ersten bis zur letzten Minute war es sehr, sehr warm beim Gartenfest auf dem Bruckersberg, das am vergangenen Wochenende mit einem Abschlussfest samt gemeinsamem Grillen zu Ende ging.

Veranstalter dieses ökumenischen Freizeitangebots für die ältere Generation war wie in der Vorjahren die Seniorenarbeit der evangelischen Kirchengemeinde. Diakon Martin Schmidt, der mit seinem rund 15 Personen umfassenden Helferteam wiederum die Woche im Freizeitgarten auf dem Bruckersberg organisiert hatte, konnte im Lauf der Woche zwar weniger Besucher als im Vorjahr, aber dennoch rund 400 Gäste zählen. Zu spüren war allerdings, so Schmidt, dass die große Hitze den Senioren doch zu schaffen machte. So hatten deshalb verschiedene Seniorenheime auf einen Besuch verzichtet. Eine Terminverschiebung auf früher oder später im Jahr mit dann wahrscheinlich milderen Temperaturen plant Diakon Schmidt allerdings nicht. „Wir bleiben bei diesem Termin. Die Besucher sind das so gewohnt“, sagte er. Auch die Dauer von einer Woche hält Schmidt für ideal. Ein längerer Zeitraum würde auch die Helfer, die vom Zeltaufbau bis zum Kaffee ausschenken benötigt werden, dann doch überfordern.

„Harter Kern“ an Besuchern

Dass das Gartenfest stets seine Freunde und bei den Besuchern einen „harten Kern“ hat, liegt neben der Gelegenheit zum gemeinsamen Beisammensein nicht zuletzt am zum Teil bewährten, zum Teil neuen Programm, das auch alle Jahre unter ein neues Motto gestellt wird und von Diakon Schmidt zusammengestellt worden war. Bereits im Herbst denkt der Organisator darüber nach, wer im nächsten Jahr als Redner eingeladen werden könnte. Ein Motto fürs kommende Jahr gibt es aber noch nicht.

Liebe in ihren Facetten

In diesem Jahr lautete es „Liebe und Leben“, wobei Gäste wie Pfarrer i.R. Walter Scheck, Oberbürgermeister Dieter Henle, Pfarrer Dr. Joachim Kummer, Irma Ludewig, Pfarrer i.R. Frieder Hartmann, Inge Grein-Feil, Pfarrer Tom Fröhner und Pfarrer i.R. Hans-Georg Karle in unterschiedlichen Schwerpunkten aufzeigten, wie entscheidend die Liebe für das Leben der Menschen ist. War es für Pfarrer Scheck noch wichtig zu konkretisieren, dass die Liebe das Leben heilt, machte Oberbürgermeister Henle deutliche, wie wichtig das persönliche Umfeld ist. Pfarrer Kummer, Pastoralreferent Haselbauer, Pfarrer Fröhner, Irmi Ludewig wählten den theologischen Ansatz und sprachen von der Liebe Gottes, die den Menschen zur Nächstenliebe führt. Inge Grein-Feil erkannte die Liebe Gottes bereits bei der Entstehung des Lebens, und Pfarrer i.R. Karle erinnerte mit einem Narrenmärchens an den Wert des Lebens.

Stets spielt bei der Freizeit auf dem Bruckersberg die Musik eine große Rolle. In diesem Jahr trugen der Posaunenchor, die Veeh-Harfen, die Mittwochsturner, die Kleine Blaskapelle und der Felsenexpress das Ihre zu dem Gelingen der Freizeit bei.

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