Giengen Giengen ehrt die besten Athleten der Stadt

Da war die Bühne voll: Rund 70 Sportler wurden von der Stadt für ihre Leistungen im Vorjahr geehrt.
Da war die Bühne voll: Rund 70 Sportler wurden von der Stadt für ihre Leistungen im Vorjahr geehrt. © Foto: Christian Thumm
Giengen / Dieter Reichl 25.06.2018
In neuer Form wurden die erfolgreichsten Athleten der Stadt in der Walter-Schmid-Halle ausgezeichnet.

Giengen ist eine sportbegeisterte Stadt. Das betonte Oberbürgermeister Dieter Henle, als er rund 70 Athleten aus den verschiedensten Sportarten im Rahmen der städtischen Sportlerehrung auszeichnen konnte.

Sie fand in neuer, aufgefrischter Form statt: zum einen nicht mehr im Bürgerhaus Schranne, sondern in der Walter-Schmid-Halle, zum anderen erstmals mit Moderator: Markus Brock vom SWR führte gut gelaunt durch den Abend, stellte die rund 70 ausgezeichneten Sportler vor und befragte sie zu ihren Sportarten. Und nicht nur sie: auch OB Henle wurde zu seinen sportlichen Vorlieben befragt.

Henle hat kaum Zeit für Sport

So erfuhr das Publikum, dass er gern Tennis spielt, früher oft die Fünf-Kilometer-Distanz gelaufen ist, dass auch schon mal zehn Kilometer drin waren, dass er aber wegen Zeitmangel derzeit wenig dazu komme.

Die Ehrungen (Namen siehe unten) nahmen Moderator Brock und und OB Henle gemeinsam vor, wegen der Vielzahl der Geehrten aufgeteilt in mehrere Blöcke. Dazwischen sorgten Showeinlagen wie die des TV Burgberg unter Leitung von Fredy Gerth mit ihrem spektakulären Trampolin-Springen für Unterhaltung sorgten oder aber musikalische Beiträge des Blechbläser-Ensembles der städtischen Musikschule unter Leitung von Edgar Bürger für Unterhaltung. Zudem erfolgte erstmals eine Verlosung des AOK-Förderpreises.

Der Sport hat in Giengen einen hohen Stellenwert, daran ließ OB Henle in seinen einleitenden Worten keinen Zweifel. „Wir sind eine sportfreudige Stadt und zu Recht stolz auf die Erfolge“, sagte er. Dabei stehe der Teamgedanke im Vordergrund, wozu er auch Trainer, Übungsleiter und Betreuer zählte. Der Erfolg bedürfe mehrerer Komponenten, weshalb die Fortschreibung des Sportentwicklungsplans auf der Tagesordnung stehe. Zunächst erfolge die Bestandsaufnahme, dann ein Handlungskonzept, das dann als Entscheidungsgrundlage für eine nachhaltige Entwicklung dienen soll. So ist eine Sitzung des Stadtsportrings nach der Sommerpause vorgesehen. Auch plane man die Aufstellung neuer Vereinsförderrichtlinien, vor allem im investiven Bereich.

In jedem Fall gelte: „Sport hat eine hohe integrative Kraft“, die in der Stadt für Zusammenhalt sorge. Dies sehe man nicht zuletzt im Zusammenhang bei der Integration von Flüchtlingen. Im Mittelpunkt stehe der Mensch, egal ob es um die Freude an der Bewegung gehe oder tatsächlich darum, sportliche Leistungen zu erzielen.

Rainer Schaller, Jugendleiter beim Sportkreis Heidenheim, sagte, Ehrungsabende wie der in Giengen seien wichtig, um das Ehrenamt einmal in den Mittelpunkt zu stellen. Was ihm Sorgen bereite: dass es zunehmend schwierig wird, für die Vereine Trainer oder Betreuer zu finden. Dass die Integration von Flüchtlingen in Giengen gut funktioniere, stellte er lobend heraus. Dies sei eine Herausforderung, von der zu hoffen sei, dass man dies kreisweit weiter so umsetzen könne.

Sportlerehrung der Stadt Giengen: die Namen

Knapp 70 Sportler wurden von der Stadt für ihre Leistungen geehrt.

Bei württembergischen, baden-württembergischen oder vergleichbaren Meisterschaften waren erfolgreich:

Sven Väth, Leonie Dabrunz, Ute Fetzer, Masoud Kadivar, Sascha Baß, Elin Burkhardt, Juan Nunez Manas, Spendi Ramadani, Stepjan Martic, Emre Say, Ciara Elsholtz, Raik Herrmann, Karin Elsholtz, Regina Rettenberger, Annika Renner, Sarah Werner, Charlotte Beermünder, Thomas Jäger, Helmut Scherer, Markus Drost, Helmut Borchert (alle TSG Giengen); Ekkehard Hess, Ruth Maurer, Georg Held, Maria Heger, Hans Brandt (TSG Giengen/TV Hürben); Daniel Gräß, Sebastian Schlumpberger, Benjamin Schätzle, Thorsten Weisheit, Stefan Linder, Melanie Klug, Birgit Mannes, Nadja Cebulla, Reiner Gräß, Waltraud Schlumpberger, Jonas Wilhelmstätter (alle TV Hürben); Zoe Weisheit (Hürben/FV Sontheim; Elke Groß, Christian Stickel (Giengen/Lebenshilfe Heidenheim); Uwe Penzeck, Karl-Heinz-Frey, Wolfgang Nothelfer.

Platzierungen bei süddeutschen Meisterschaften errangen: Malte Kolb, Harald Lehnert, Thomas Scholz (alle TSG Giengen).

Platzierungen bei deutschen Meisterschaften erreichten: Alexandra Penzeck, Uwe Penzeck, Walter Penzeck, Felix Scherand (alle SV Burgberg); Manuel Bamberger, Natalie Prchal, Jana Ludwig, Collin Ulbrich, Yannik Fröhle, Luca Danzer, Niklas Ludwig (alle FV Burgberg); Alexander Ehrlinger (Hohenmemmingen/FC Ballhausen); Jasmin Wiedemann, Jacqueline Wiedemann, Roland Wiedemann (TSG Giengen/SV Heidenheim 04); Nicole Kling (Burgberg).

Platzierungen bei Weltmeisterschaften erreichten: Gaby Häußler, Corinna Maier, Martina Nowacki, Helga Reiser, Astrid Coenen (TSG) und Andreas Kling (Burgberg).

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