Giengen Fünf Straßen werden 2018 in Giengen noch saniert

Giengen / Nadine Rau 31.07.2018
Die Firma Scharpf Tiefbau rückt im zweiten Halbjahr für Arbeiten im Sinne der Verkehrssicherheit an.

Straßensanierungen beschäftigen den Gemeinderat fast immer, so auch bei der jüngsten Sitzung.

Die Stadträte haben beschlossen, der Firma Scharpf Tiefbau aus Zöschingen den Auftrag für Arbeiten in Höhe von 260 000 Euro zu erteilen. Es geht um den Bau an der Bad-, Obertor-, Schrannen-, Mittel- und Stipsstraße.

Neue Deckel für Kanalschächte

Alle betroffenen Straßenabschnitte sollen im Laufe des Jahres 2018 hergerichtet werden. Unter anderem sollen Abdeckungen von Kanalschächten im Sinne der Verkehrssicherheit ausgewechselt werden.

Die Giengener Stadtwerke haben in der Mittel- und Stipsstraße bereits die Wasser- und Gasleitungen einschließlich der Hausanschlüsse erneuert, derzeit werden die Wasser- und Gasleitungen erneuert.

Weiter werden neue Rohre für die Breitbandversorgung verlegt und Tiefbauarbeiten für die Straßenbeleuchtung sowie die Sanierung der Stromleitungsnetze durch die EnBW in der Mittelstraße erledigt.

Die Stadtwerke wollen bis Ende August in der Badstraße fertig sein, erst im Anschluss wird mit der Sanierung der Straße selbst begonnen. In der Zwischenzeit wird sie befahrbar sein, so Tiefbauamtsleiter Helmut Schönberger. Je nachdem, wie die Firma ausgelastet ist, werden die anderen Abschnitte Zug um Zug in 2018 fertiggestellt.

Stadtrat Martin Unseld (Unabhängige/Grüne) wollte wissen, warum man Arbeiten wie an der Badstraße nicht in einem Zug erledigen könne, Schönberger verwies jedoch auf den Unterschied zwischen Aufträgen der Stadtwerke und der Stadt selbst.

Warum nicht alles auf einmal?

Die Stadt müsse eine Ausschreibung herausgeben, die Stadtwerke nicht. Würde man zwingend beides auf einmal machen wollen, sei dies schon teurer geworden als separat.

Rudolf Boemer (CDU) verwies darauf, dass die Staufener Straße bei der Gemeindehalle in Hohenmemmingen dringend saniert werden müsse. „Sie haben hellseherische Fähigkeiten“, scherzte Schönberger – die Straße sei 2019 an der Reihe. Die Stadträte begannen danach ein kleines Wunschkonzert, jeder hätte natürlich gerne, dass bestimmte Straßen saniert werden.

Tiefbauamtsleiter Alexander Fuchs versicherte, dass für alle geplanten Projekte rechtzeitig Ausschreibungen herausgehen würden. In Anbetracht der Vielzahl käme es eben immer wieder zu Verzögerungen.

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