Giengen Fördergelder für den Kindergarten Lederstraße

Die Tage des Kindergartens Lederstraße sind gezählt. Für den Neubau gibt es einen stattlichen Zuschuss.
Die Tage des Kindergartens Lederstraße sind gezählt. Für den Neubau gibt es einen stattlichen Zuschuss. © Foto: Archiv
Giengen / HZ 07.08.2018
Oberbürgermeister Dieter Henle begrüßt bewilligte Landes-Fördermittel für den Neubau.

Die Stadt erhält – wie berichtet – Fördermitteln des Landes Baden-Württemberg in Höhe von 650 000 Euro für den Kindergarten an der Lederstraße, der abgerissen und an selber Stelle neu gebaut werden soll.

Über den Zuschuss aus Stuttgart zeit sich Oberbürgermeister Dieter Henle in einer Pressemitteilung erfreut: „Mit dieser Unterstützung schaffen wir es, unsere derzeit größte Investition mit insgesamt 3,9 Millionen Euro haushaltspolitisch verantwortungsvoll zu realisieren“, so das Stadtoberhaupt. Besonders vor dem Hintergrund, dass nur 42 Prozent der Förderwünsche aus dem Ausgleichstock für finanzschwache Kommunen im Bereich des Regierungspräsidiums Stuttgart erfüllt werden konnten, sei man im Rathaus Giengen sehr glücklich über die Zusage.

Die Kindertagesstätte Lederstraße soll bis 2021 fertig werden und dann zunächst vier Gruppen mit insgesamt bis zu 74 Kindern aufnehmen.

Hochwertige Betreuung

„Mittelfristig können zwei weitere Gruppen angegliedert werden“, so OB Henle. Durch qualitativ hochwertige Betreuung in einem entsprechenden Rahmen stiegen die Chancen der Kinder im Blick auf ihre Zukunft erheblich, führt Henle weiter aus und lobte dabei auch die gute Kooperation des Kindergartens mit den Schulen.

Gleichzeitig bedankte sich der OB bei Regierungspräsident Wolfgang Reimer, bei den Bundestagsabgeordneten Leni Breymaier, Margit Stumpp und Roderich Kiesewetter sowie den Landtagsabgeordneten Andreas Stoch und Martin Grath, die sich gemeinsam mit ihm für die Aufnahme der Förderung stark gemacht hätten: „Die Kita ist ein gutes Beispiel für die erfolgreiche Zusammenarbeit aller Stellen im Sinne unserer Kinder“, so der Rathauschef. Hier zeige sich die enge Zusammenarbeit von Stadt, Gemeinderat und Land einmal mehr. „Es ist für eine Kommune essenziell, ausreichend Kinderbetreuungsplätze anbieten zu können“, begründet Andreas Stoch seinen Einsatz.

„Nur so können junge Familien am Ort gehalten werden.“

Er war zu Anfang des Jahres vor Ort und hat sich die Situation angesehen. „Nur so können junge Familien am Ort gehalten werden. Immer deutlicher wird, dass eine gute vorschulische Bildung die Basis einer erfolgreichen Schullaufbahn ist“, so Stoch.

Kürzlich war zudem für die Einrichtung an der Lederstraße ein Förderbescheid über etwa 212 000 Euro aus einem Investitionsprogramms des Bundes eingegangen. Damit könne die Gesamtinvestition zu 22 Prozent aus Fördermitteln finanziert werden.

Während der Bauphase sollen die Kinder in der LEA-Außenstelle im Ried untergebracht werden.

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