Giengen Fast 100 000 Gäste im Bergbad

Der letzte Gast am Freitagabend im Bergbad.
Der letzte Gast am Freitagabend im Bergbad. © Foto: Beate Gabriel
Giengen / Marc Hosinner 15.09.2018
Nach einer Saison mit Sonne satt und einer fünftägigen Verlängerung werden auf dem Schießberg etwa 98 000 Besucher gezählt. Das ist der beste Wert bei den Gästezahlen seit dem Jahr 2006.

Aus, Schluss und vorbei: Am Freitagabend war der letzte Tag der Badesaison 2018 auf dem Schießberg, für die es – weil das Wetter weiter mitspielte – einen fünftägigen Aufschlag gab. Geplant war zunächst, am vergangenen Sonntag um 19 Uhr die Pforten für dieses Jahr zu schließen.

Die zusätzlichen Tage wurden auch genutzt. Zwar kamen keine Massen mehr, um sich zu sonnen oder Bahnen zu ziehen, doch allein am Mittwoch wurden nochmal knapp 1000 Gäste gezählt. Stand Donnerstagabend weist die Statistik 97 797 Besucher auf. Plus die Gäste am Schlusstag dürfte die Saison mit etwa 98 000 Badegästen zu Ende gehen und damit nah an die 100 000er-Marke herankommen. Das ist der beste Wert seit dem Jahr 2006, als 105 481 Einlass ins Freibad fanden.

Im Vergleich zum vergangenen Jahr ist das ein sattes Plus von etwa 23 000 Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, die ihre Freizeit im Bergbad genossen.

„Die Saison lief sehr gut, wir sind sehr zufrieden“, sagt Schwimmmeister Matthias Banzhaf, von dem sich am letzten Tag einige Stammgäste verabschiedeten. „Bis nächstes Jahr“, war öfters von Gästen zu hören, die fast ausnahmslos jeden Tag ins Bad kamen, um dort im Schwimmerbecken aktiv zu werden.

„Natürlich könnten es immer mehr Leute sein, die ins Bad kommen. Aber bei 98 000 Gästen gibt es nach so einem super langen Sommer nichts zu beklagen“, so der Betriebsleiter der Bäder. Zum positiven Blick auf die Freibad-Saison 2018 trage auch bei, dass diese fast unfallfrei verlaufen sei. „Es war kein größerer Einsatz notwendig“., so Banzhaf, der sich überdies darüber freute, dass das Wetter gestern einen weitgehend guten Abschluss ermöglicht habe.

Verlängerung kam gut an

Die Verlängerung sei gut angekommen bei den Gästen. „Der Dank geht an die Giengener Bergbadmitarbeiter und an die Stadtverwaltung mit Gebäudemanagement für die Verlängerung der Badesaison. Schließlich sind Änderungen der Arbeitsabläufe und Planungen der nächsten Tage zu stemmen und Flexibilität angesagt. Gerade deshalb genossen wir die letzten Tage“, sagt beispielsweise Ulrike Brender-Nothnik, eine der treuen Frühschwimmer.

Von einem „Traum-Sommer“ spricht Franz Becker, Leiter des städtischen Eigenbetriebs Gebäudemanagement. Im Vergleich zum Vorjahr konnten nach derzeitigem Stand etwa 30 000 Euro Mehreinnahmen verbucht werden. Die Zahl der Dauerkartenbesitzer sei in etwa gleich geblieben, weshalb das Plus im Vergleich zu 2017 durch Tagesgäste erzielt worden sei.

Auch nächste Woche soll das Wetter nicht schlecht werden. Eine Verlängerung der Verlängerung sei allerdings nicht möglich, weil dazu die personellen Kapazitäten nicht ausreichten – nun gelte es, die Hallenbadsaison vorzubereiten.

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