Giengen / Marc Hosinner Nicht nur auf dem Lamm-Areal, sondern auch bei der Grabenschule wollen die Ulmer Investoren Eberhard Riedmüller und Volker Munk aktiv werden.

Wie Oberbürgermeister Dieter Henle am Mittwoch im Beisein der Investoren aus der Donaustadt erklärte, wechselt die Grabenschule den Besitzer. Der Gemeinderat habe sich schon bei seiner Klausurtagung im vergangenen September in Weißenhorn entschlossen, das unter Denkmalschutz stehende Gebäude zu veräußern. Riedmüller und Munk wollen die Grabeschule nun sanieren und einer neuen Nutzung zuführen.

„Das ist eine sehr gute Nachricht für unsere Stadt“, so der Rathauschef. Die Stadt komme, so Henle, durch den Verkauf etwas unter „positiven Zeitdruck“. Für die bisherigen Nutzer, die Bibliothek, das Archiv und die Geschäftsstelle der TSG Giengen, gelte es, neue Räume zu finden. Im Falle der Bibliothek und des Archivs sprach Henle von Interimslösungen, bis das geplante Haus der Bildung an der Marktstraße Wirklichkeit wird.

Genaue Pläne haben die Investoren noch nicht vorgestellt. Sie schließen einen Umbau zu Wohnungen aus. Bericht folgt.