Giengen Die Arbeiten an der A7 beginnen später

Einige Wochen später als ursprünglich geplant, nämlich erst Mitte Dezember, beginnen voraussichtlich die aufwendigen Sanierungsarbeiten an der Fahrbahn der A7.
Einige Wochen später als ursprünglich geplant, nämlich erst Mitte Dezember, beginnen voraussichtlich die aufwendigen Sanierungsarbeiten an der Fahrbahn der A7. © Foto: Sabrina Balzer
Giengen / Dieter Reichl 21.11.2018
Die Fahrbahnerneuerung im Bereich Giengen verzögert sich. Baubeginn ist voraussichtlich Mitte Dezember.

Vorbereitende Arbeiten laufen bereits seit Mitte Oktober, am Dienstag nun sollte die „richtige“ Bauphase beginnen. Das Regierungspräsidium Stuttgart (RP) will auf der A7 bei Giengen einen rund zehn Kilometer langen Streckenabschnitt erneuern. Allerdings konnte nicht wie vorgesehen in dieser Woche begonnen werden.

Erste Bauphase Mitte Dezember

Der Auftakt der ersten Bauphase an der Anschlussstelle Giengen ist nun auf Mitte Dezember terminiert, wie jetzt das Regierungspräsidium mitteilte. Der Grund für die Verzögerung: Durch die baustellenbedingte Änderung der Verkehrsführung seien die am Fahrbahnrand in Richtung Würzburg eingebauten Randeinfassungen beschädigt und teilweise verdrückt worden.

Um eventuelle davon ausgehende Gefährdungen für den Verkehr auf ein absolutes Minimum zu reduzieren, habe man dort die Fahrbahn verbreitert und den Fahrbahnrand stabilisiert. Aufgrund dieser bislang nicht vorgesehenen Arbeiten verschiebe sich die Einrichtung der ersten Bauphase, abhängig vom Wetter, voraussichtlich bis Mitte Dezember, so das RP.

Die dann folgenden Arbeiten sind umfangreich. Vorgesehen ist eine Erneuerung des rund zehn Kilometer langen Streckenabschnitts zwischen der Brenztalbrücke und der Hungerbrunnentalbrücke in sechs Abschnitten. Hierbei wird der Autobahnabschnitt über die gesamte Fahrbahnbreite erneuert und auf zwölf Meter ausgebaut. Die Baukosten betragen für den Bund rund 36 Millionen Euro.

Ampel wird überprüft

An der A7-Ausfahrt hinein in die Bundesstraße 492 verärgert die noch neue Ampelanlage vor allem zu Stoßzeiten die Autofahrer auf dem Zubringer - es kommt dort zu langen Staus während der Rotphase. Auf Anfrage erklärt das Regierungspräsidium, dass die aktuelle Steuerung der Ampel auf Basis der bekannten Verkehrsströme erfolgt sei. Nachdem aber einzelne Überlastungserscheinungen beobachten worden seien, habe das RP eine Überprüfung und eine gegebenenfalls erforderliche Anpassung veranlasst.

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