Giengen / Marc Hosinner An der Bühlschule, an der viele Nationalitäten zusammenkommen, setzt man sich für ein Klima der Vielfalt ein.

Die Jungen und Mädchen, die an der Gemeinschaftsschule in der Südstadt unterrichtet werden, kommen 30 unterschiedlichen Herkunftsländer. Es kommt dabei vor, dass bis zu zehn unterschiedliche Nationalitäten in einem Klassenzimmer lernen. Ein gutes Miteinander zwischen den Schülern scheint da nicht selbstverständlich.

Eben dies ist Ziel an der Bildungseinrichtung. Jetzt kann die Schule ein Schild an die Schulmauer hängen, auf dem steht: Schule ohne Rassismus – Schule ohne Courage. Dieses Schild brachten gestern Vertreter eines Netzwerks mit, das sich mit derlei Themen beschäftigt.

Die Initiative, dem bundesweit tätigen Netzwerk beizutreten, ergriff die SMV, die eine Unterschriftenliste startete. Vorgabe war, dass sich mindestens 70 Prozent der Schüler und Lehrer per Unterschrift verpflichten, aktiv gegen jede Form von Diskriminierung einzutreten, bei Konflikten einzugreifen und regelmäßig Aktionen zum Thema vorzunehmen. Bewusst will man sich gegen jede Form von Diskriminierung, Mobbing und Gewalt wenden.

Zweite Voraussetzung ist, einen Partner zu gewinnen. Im Falle der Bühlschule ist das der 1. FC Heidenheim, der die Schule im Bestreben, frei von Rassismus zu agieren, unterstützt. In dieser Woche beispielsweise waren zwei Spieler des Fußball-Zweitligisten an der Schule, um darüber zu berichten, wie unterschiedliche Nationalitäten im Fußball ohne Konflikte auskommen.