Radweg Bald kommt man sicher per Rad Richtung Giengen

Die Bauarbeiten am kurzen Radwegabschnitt unweit des Oggenhausener Kellers und des Asbachhofs haben begonnen. Bis Ende des Monats soll der Weg bereits befahrbar sein.
Die Bauarbeiten am kurzen Radwegabschnitt unweit des Oggenhausener Kellers und des Asbachhofs haben begonnen. Bis Ende des Monats soll der Weg bereits befahrbar sein. © Foto: Foto: Mathias Ostertag
Giengen / Mathias Ostertag 08.07.2016
Die Bauarbeiten am Radweg unweit des Asbachhofs haben begonnen. Ende des Monats sollen Radfahrer bereits darauf unterwegs sein können.

Während auf Heidenheimer Seite der Radweg allmählich in den Endzügen ist und damit die Fahrt von Heidenheim nach Oggenhausen möglich ist, wartet man auf Giengener Seite, dass der kurze Abschnitt rechts der Landesstraße unweit des Oggenhausener Kellers vollendet wird. Gestartet sind in diesen Tagen aber zumindest schon mal die Arbeiten durch Mitarbeiter des städtischen Bauhofs, die mit Vorarbeiten dafür sorgen, dass in etwas mehr als einer Woche eine externe Baufirma anrücken kann, die den kleinen Radwegabschnitt zwischen der Landesstraße und dem Feldweg zum Asbachhof profilieren und verdichten wird. Bis Ende des Monats könnten die Arbeiten laut Stadtverwaltung abgeschlossen sein.

Mit der Anlage dieses kleinen Radwegabschnitts, der bewusst nicht im langgezogenen Kurvenbereich gequert werden soll (dort befindet sich auf Heidenheimer Seite nämlich die Zufahrt zu einem Feldweg), sondern auf der Geraden nach der Kuppe, können Radfahrer nach Ansicht von Tiefbauamt-Mitarbeiter Claudius-Michael Klatt künftig relativ gefahrlos nach Giengen kommen. „An dieser Stelle ist das Sichtfeld größer als in der Kurve“, begründet Klatt die Wahl für den Platz der Querung.

20 000 Euro hat die Stadtverwaltung in den aktuellen Haushalt, eingestellt damit in diesem Bereich der Radweg zum Asbachhof-Feldweg führen kann. Zunächst wird dazu der Radweg geschottert, da in diesem Bereich in einer Bodentiefe von 40 Zentimetern Lehmboden zu finden ist. Auf die Schotterung wird die Fachfirma später eine Tränkdecke aus Bitumen legen, eine schnelle und kostengünstige Variante. Die gleiche Firma wird auch noch einige hundert Meter weiter aktiv, um den Feldweg vom Waldrand in Richtung Naturfreundehaus Hasenloch, der gegenüber dem Parkplatz Taubentäle beginnt, ebenfalls mit Feinschotter auszubessern.

Auf lange Sicht könnte in Sachen Radwege noch mehr passieren. Die Agendagruppe „Fahr Rad“, die sich für ein deutlich verbessertes Radwegenetz in Giengen einsetzt, sähe zum Beispiel gerne einen Radweg, der am Ortsausgang von Giengens Nordstadt beginnt, dann am Läutenberg vorbei in Richtung Brunnenfeld und über die dortige private Zufahrtstraße zur Landesstraße hinführt. Diese müsste dann in irgendeiner Form an dieser Stelle überquert werden. Eine Alternative sieht vor, dass ein Radweg entlang der L 1083 entsteht, sodass diese weiter nördlich überquert werden kann. Auf einem teils geteerten Weg könnte es dann bis zum Waldrand zu dem jetzt nun auszubessernden Waldweg-Abschnitt gehen, bevor die Radfahrer über Waldwege hinauf zum Asbachhof und von dort, nach Überquerung der Landstraße, entweder nach Oggenhausen oder Heidenheim auf asphaltierten Radwegen weiterfahren könnten. Für weitere Überlegungen ist es derzeit noch zu früh, im Rathaus wartet man auf die Planungen des Radwegenetz-Plans des Landes. Vermutlich würden nämlich frühestens 2020 Fördergelder fließen.

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