Kommentar Sportstätten in Giengen: „Ausdauer beweisen!“

Marc Hosinner kommentiert.
Marc Hosinner kommentiert. © Foto: Oliver Vogel
Giengen / Marc Hosinner 04.12.2018
Sport ist wichtig. Dafür braucht es aber auch Sportstätten, die in Schuss sind. Ein Konzept soll Antworten auf drängende Fragen liefern. Dabei gilt: nicht schlappmachen. Ein Kommentar von Marc Hosinner

Sport ist der Kitt der Gesellschaft. Dieser oft bemühte Satz hat sicherlich immer noch seine Berechtigung – auch in Giengen und seinen Teilorten.

Was Vereine und Organisationen hier zum Wohle der Allgemeinheit leisten, kann nicht hoch genug angerechnet werden. Hunderte Ehrenamtliche engagieren sich in Sportvereinen, trainieren Teams, organisieren Großveranstaltungen oder übernehmen Fahrdienste. Dabei geht es längst nicht nur um Zeiten, Weiten oder Tore. Sport ist schließlich auch gelebte Gemeinschaft und Integration – früher wie heute.

Um all das zu leisten, um Spitzen- und Breitensport anzubieten, um neue Bewegungs-Trends abzubilden, um auf immer älter werdende Menschen, die auch oder gerade als Senioren in Form bleiben wollen, braucht es funktionierende Räume und damit Sportstätten, die in Schuss sind.

Kann das alles mit der bestehenden Infrastruktur abgebildet werden? Jetzt vielleicht noch – mit einigen Abstrichen. Aber ist das auch in zehn Jahren noch so? Wohl kaum.

Die Fortschreibung des Sportentwicklungsplans ist daher bitter nötig. Zu lange wurde dessen Ertüchtigung außen vor gelassen. Gut, dass Verwaltung und Gemeinderat nun den Anstoß für weitere Überlegungen gegeben haben.

Auf die Antworten, die der externe Partner aus Stuttgart – der gute Referenten aufzuweisen hat– zusammen mit Experten vor Ort auf drängende Fragen liefern soll, darf man schon jetzt gespannt sein.

Liegen neue Konzepte vor, wird wichtig sein, Ausdauer bei der Umsetzung zu beweisen. Schlapp machen auf halber Strecke ist nicht erlaubt. Das gilt für den Rat wie für die Vereine gleichermaßen.

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel