Giengen 60-köpfige Truppe schlug ihre Zelte in Burgberg auf

Die Hürbe in Burgberg kam den Kindern des Zeltlager bei der Hitze sehr gelegen.
Die Hürbe in Burgberg kam den Kindern des Zeltlager bei der Hitze sehr gelegen. © Foto: privat
Giengen / Nadine Rau 15.08.2018
Zwei Wochen lang war eine 60-köpfige Gruppe aus Rutesheim bei Leonberg in Burgberg zu Gast.

Der Verein Kreis junger Christen aus Rutesheim bei Leonberg veranstaltet jedes Jahr ein Zeltlager für Kinder zwischen neun und 13 Jahren, dieses Jahr fand es zum ersten Mal im Kreis Heidenheim statt – genau gesagt auf dem Feld von Familie Steiner (in Richtung Hermaringen rechterhand) an der Hürbe in Burgberg.

Rund zehn große Zelte für die Kinder und ein großes Verpflegungszelt wurden aufgestellt, die 60-köpfige Truppe kam während der Zeit ganz ohne Strom und nur mit Gas aus. Man habe gemeinsam gekocht, gegrillt und auch mal eine Torte gebacken, erzählte der Vereinsvorsitzende Günter Dums.

Burgberg durch Zufall Zielort

Der Giengener Teilort sei durch Zufall Zielort geworden. Die Lebensgefährtin eines Burgbergers lebt in Leonberg und hatte den Verein auf die Idee gebracht. In 43 Jahren kam dieser noch nie in die Nähe des Kreises, Mödingen bei Dillingen war am nächsten dran. „Wir wurden hier richtig gut aufgenommen“, freute sich Dums. Die Genehmigung der Stadt und des Landratsamts zu bekommen, war kein Problem.

Für die Kinder auf dem Programm standen unter anderem ein Besuch des Steiff-Museums sowie ein Besuch des Bergbads, der auf Kosten von Oberbürgermeister Dieter Henle ging und kurz vor Ende an einem der heißesten Tage wie gerufen kam. „Ansonsten haben wir viel in der Hürbe gebadet“, erzählt einer der Betreuer.

Spiele im Wald und bei Nacht

Die Hitze habe der Gruppe zu schaffen gemacht, vor allem in den Zelten sei es morgens unerträglich heiß geworden. „Wir haben viel im Wald gespielt und Geländespiele für nachts organisiert“, so der Betreuer weiter. Ansonsten ließ man es eher ruhig angehen, knüpfte etwa Bändchen oder baute ein Wasserrad.

„Wir würden gerne wieder herkommen“, lautete das Fazit vom Vorsitzenden Dums.

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