Giengen / pm Nach der Spendenaktion „Sternenkässle“ vom Advent hat sich die Stadtverwaltung jetzt dafür interessiert, wie das Geld verwendet wird.

Seit der ersten Sternenkässle-Aktion sind einige Monate vergangen. Schirmherrin Simone Henle und Wirtschaftsförderer Sebastian Vetter interessieren sich aktuell dafür, ob die Spenden bereits genutzt wurden – und wenn ja, wie. Zur Erinnerung: Von den insgesamt 13 546,20 Euro, die Giengener Bürger und Unternehmen ins Sternenkässle gespendet hatten, gingen rund 4000 Euro ans Zusam-Lädle, rund 3100 Euro an die „Kinder- und Jugendarbeit Wanne“ und rund 6400 Euro an die Seniorenhilfe im ÖDKV.

Erste Station des Sternenkässle-Teams war jetzt das Zusam-Lädle. Dort haben die Verantwortlichen das gespendete Geld komplett für die Ausstattung mit Grundnahrungsmitteln verwendet. „Jeder Euro ist direkt angekommen, nichts wurde für Verwaltung oder ähnliche Zwecke genutzt“, konnte Pfarrer i. R. Frieder Hartmann berichten. Etwa 150 Kunden pro Woche zählt das Lädle in der Burgstraße. Die Verantwortlichen legen Wert darauf, dass alle die gleichen Möglichkeiten haben: „Der Ablauf ist sehr gut organisiert.“ Ein weiterer Aspekt sei, dass das Zusam-Lädle seinem „M“ im Namen gerecht werde. Außer Zucker und Salz (und anderen Artikeln) sei dieses „Mehr“ für viele ein Grund, immer wieder zu kommen. „Die Gespräche und Treffen im Laden sind unseren Kunden wichtig. Außerdem tragen sie zur Verständigung unterschiedlicher gesellschaftlicher Gruppen bei.“

Sach- und Geldspenden sind weiterhin und jederzeit gern gesehen; ebenso wie Menschen, die mithelfen möchten. Die Öffnungszeiten: dienstags von 9.30 Uhr bis 12.30 Uhr, mittwochs und donnerstags von 14 bis 17 Uhr.