Abwasser 600 Meter Kanal müssen saniert werden

Bei der Kanalsanierung kommt das bewährte Inliner-Verfahren zur Anwendung.
Bei der Kanalsanierung kommt das bewährte Inliner-Verfahren zur Anwendung. © Foto: Foto: Archiv
Giengen / 24.09.2015
Auf fast 600 Metern Länge mit 100 Anschlüssen an unterschiedlichen Stellen im Stadtgebiet soll jetzt das Kanalnetz saniert werden. Zur Anwendung kommt das seit Jahren bewährte Inliner-Verfahren.

Durch Beschluss des Ausschusses für Umwelt, Planung und Technik wurde der Auftrag zur Ausführung der Kanalsanierung zu einer Auftragssumme von fast 135 000 Euro Euro an die Firma AKS Umwelttechnik aus Neu-Ulm vergeben.

Die Sanierung ist nötig, weil die Kanalisation im Stadtgebiet nach der Auswertung von Kanaluntersuchungen zum Teil erhebliche Schäden aufweist. Zu sehen sind beispielsweise Längs- und Querrisse als auch undichte Rohrverbindungen, durch die Schmutzwasser auftreten und Fremdwasser eintreten kann.

Zum Einsatz kommen soll auch diesmal – wie an vielen anderen Stellen zuvor – der Einbau eines Inliners. Dies ist nach Ansicht der Stadtverwaltung die beste technische Lösung. Der Inliner wird als harzgetränkter Schlauch in das schadhafte Kanalrohr eingebaut und anschließend ausgehärtet. Danach bildet er ein neues Rohr innerhalb des alten schadhaften Kanals. Die Abzweige und Anschluss-Stutzen werden dabei mit Hilfe eines Roboters geöffnet und in den neuen Inliner eingebunden.

Zur Ausführung kommen die Arbeiten im Zentrum Giengens – im Geißenmarkt, in der Scharenstetter Straße, der Obertorstraße und der Hohen Straße, sowie in der Nordstadt im Stresemannweg und der Magenaustraße als auch in der Südstadt in der Ulmer Straße. moh

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