Die Mitglieder des Waldhausener Gesangvereins stellen schon jetzt die Weichen für ihr Brunnenfest, das am 15. und 16. Juni stattfinden soll. Bei der Hauptversammlung am Freitag im Stadelcafé sprachen sich die anwesenden Mitglieder deutlich für das Fest aus. Die Vereinsspitze präsentierte eine hervorragende Bilanz.

Joachim Kraft, eines von drei Vorstandsmitgliedern, begrüßte zunächst die 32 anwesenden der insgesamt 117 Mitglieder, darunter auch den Geislinger Stadtrat Peter Maichle und Ortsvorsteher Reiner Strehle. In seinem Grußwort sprach Strehle von einer völlig neuen Epoche, lobte den Wechsel zur neuen Dreier-Spitze, der „erfolgreich vollzogen wurde“. Die beste Perspektive des Vereins für die Zukunft sei die Jugend. Strehle forderte die jungen Sänger auf, dem Verein die Stange zu halten. Voll des Lobes war er hinsichtlich Chorleiterin Melanie Schlerf, „die es mit dem jetzigen Liedgut und ihrem Charme versteht, den Verein bestens zu präsentieren“.

Finanzvorstand Karl Knoblauch berichtete von einem Rückgang bei den Finanzen, was er auf die fehlenden Einnahmen des Brunnenfestes zurückführte. Immerhin seien die Ausgaben für Versicherung und Finanzamt gleich hoch geblieben. Um die Finanzen zu sichern, stellte der Vereinsausschuss den Antrag, den Jahresbeitrag erstmals seit 20 Jahren zu erhöhen. Mitglieder zahlen künftig 20 Euro, bisher waren es 15 Euro.

Dirigentin Melanie Schlerf lobte wiederum das gute Klima im Verein und vor allem Notenwart Hans Bühler, der zu Beginn einer jeden Singstunde das Notenmaterial schon vorbereitet habe. Viele Worte der Anerkennung fand die Dirigentin für den „wirklich schönen Gesang“ bei verschiedenen Auftritten. Sie dankte auch dafür, „dass ihr mich so vertragt, wie ich bin“.

Bei den Wahlen gab es die Posten der Kassenprüfer zu vergeben. Karl Watzlawik fehlte zwar krankheitsbedingt, doch er hatte sich im Vorfeld bereit erklärt, nach seiner Genesung weiterzumachen. Zur Unterstützung stellte sich Janik Kraft zur Verfügung. Weiterer Kassenprüfer ist Alexander Kröner.

Reger Besuch der Proben


Bei den Ehrungen gab es für jeden auswärtigen Sänger eine Flasche Sekt. Keine einzige Singstunde verpassten Hans Bühler und Horst Büchele. Ein Mal fehlten: Werner Semle und Stefan Sauter. Zwei Mal war Georg Lohrmann nicht dabei.