Kreis Göppingen Ziel: Zweites Dienstfahrzeug

SWP 28.06.2013

Der Verein Pro Palliativ hat die Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung tatkräftig finanziell unterstützt. Die SAPV soll Lebensqualität und Selbstbestimmung schwerstkranker Menschen erhalten, fördern und verbessern. Damit soll ein menschenwürdiges Leben bis zum Tod ermöglicht werden. Die SAPV soll das bestehende Angebot von Vertragsärzten, Krankenhäusern, Pflegeheimen und Pflegediensten ergänzen.

Anspruch auf Leistungen haben Versicherte, die an einer nicht heilbaren, fortschreitenden Erkrankung leiden, die das Leben des Patienten auf Monate begrenzt, und die zudem eine aufwendigemedizinische Versorgung benötigen.

Im Mai vorigen Jahres startete eine SAPV auch an der Helfenstein Klinik in Geislingen und ergänzte die schon seit 2007 bestehende Palliativstation. Die spezialisierte ambulante Palliativversorgung wird von Pflegefachkräften der Palliativstation Helfenstein Klinik und der Brückenpflege der Klinik am Eichert der Palliativstation mitübernommen. Durchschnittlich zwei bis drei Wochen werden die Patienten im häuslichen Umfeld betreut, stets in enger Zusammenarbeit mit den ambulanten Pflegediensten, den Haus- und Palliativärzten, den ambulanten Hospizdiensten, aber auch den Familienangehörigen. Die SAPV ist dabei die Koordinierungsschnittstelle.

Die SAPV wird, wie auch die Palliativstation, vom 2009 gegründeten Verein Pro Palliativ aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden unterstützt. Er übernahm unter anderem die "Erstausrüstung" der SAPV mit einem Dienstfahrzeug inklusive Handy und Freisprecheinrichtung, zwei mobilen Navigationsgeräten sowie mehreren Laptops und mobilen Druckern. Weiterhin unterstützt der Verein die laufende Weiterbildung der Pflegekräfte, indem sie Fortbildungs- und Fahrtkosten übernimmt.

Wie wichtig die Einführung der SAPV an der Geislinger Helfenstein Klinik war, verdeutlicht die kontinuierlich wachsende Nachfrage nach deren Angebot. So hofft der von Beate Zumbühl aus Bad Ditzenbach geführte Verein, noch in diesem Jahr dem Team ein zweites Dienstfahrzeug zur Verfügung stellen zu können.

Info Mehr zur Palliativmedizin und zur Tätigkeit des Fördervereins im Internet unter www.pro-palliativ.de

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