Oberböhringen Strandurlaub auf der Oberböhringer Heide

Wasser marsch! Die Geislinger Feuerwehr ist angerückt, um die Kinder im Zeltlager etwas abzukühlen.
Wasser marsch! Die Geislinger Feuerwehr ist angerückt, um die Kinder im Zeltlager etwas abzukühlen. © Foto: Melanie Marquardt
Oberböhringen / Angelina Neuwirth 03.07.2018
Das Zeltlager des TVA feiert Geburtstag: Seit 20 Jahren toben sich Kinder dort jeden Sommer aus.

20 Jahre lang gibt es das Zeltlager des Turnvereins Altenstadt schon. Am vergangenen Samstag feierten Kindern, Eltern, Sponsoren, der Vorstand des TVA und OB Frank Dehmer zusammen das Jubiläum auf der Oberböhringer Heide:  Die Lagerküche servierte Kesselgulasch im Wecken und die Kinder gestalteten das Programm.

Unter dem Motto „Beach Club“ hatte die Freizeit am Freitag begonnen. 18 Betreuer waren rund um die Uhr damit beschäftigt, den 34 Kindern im Alter von acht bis 16 Jahren ein abwechslungsreiches Wochenende zu bieten: Es gab Workshops wie Malen, Tanzen und Wassergymnastik im Pool, Freitagabend stieg eine Karaoke-Party, und ganz zeltlagertypisch wurde natürlich auch Stockbrot am Lagerfeuer gegrillt. „Die Geislinger Feuerwehr war auch da, mit einem Feuerwehrauto, und hat die Kinder ‚abgeduscht’“, erzählt Rainer Bisle. Der Gesamtjugendleiter des TVA ist auch Leiter des Zeltlagers, und das bereits seit 20 Jahren.

Auch dieses Jahr haben die Kinder wieder viel Spaß. Die jüngste Teilnehmerin, die achtjährige Amy aus Geislingen, erzählt: „Mir gefällt es hier, weil ich mit meiner Schulfreundin spielen kann, und mein Opa und mein Hund auch hier sind.“ Laura sieht das ähnlich: „Ich finde es gut, dass man hier mit seinen Freunden zusammen sein kann und auch neue Freunde findet, mit ihnen Zeit verbringen kann, ohne dass die Eltern immer dabei sind“, sagt die Zwölfjährige aus Geislingen. „Am besten gefällt es mir, wenn wir in den Wald gehen und Räuber und Gendarm spielen.“

Auch die Brüder Leon und Julian aus Aufhausen gefällt es im TVA-Zeltlager. Der neunjährige Leon erzählt: „Mir gefällt die Bar am besten, ich trinke fast nicht mehr aus meiner Flasche, sondern nur noch aus den Bechern dort – und am liebsten Träublessaft.“ Sein zwölfjähriger Bruder findet es toll, dass so viele unterschiedliche Spiele gespielt werden, „und dass es auch einen Tag gibt, an dem die Eltern kommen können“.

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