Geislingen / Stefanie Schmidt Laut Geschäftsführung bringe eine Spaltung der WMF kaum Veränderungen. Der Betriebsrat will dies schwarz auf weiß.

Die Nachricht, dass die WMF eine teilweise Umstrukturierung ihrer Geschäftsbereiche plant, sorgte bei der Belegschaft in der vergangenen Woche für Unruhe.  Das Geislinger Traditionsunternehmen, das 2016 von der Groupe SEB gekauft wurde, will unter anderem den Bereich für professionelle Kaffeemaschinen (PCM) in eine Tochtergesellschaft ausgliedern. Eine Sorge der Mitarbeiter ist, dass in der potenziellen neuen GmbH die bisher bestehenden Tarifvereinbarungen ausgehebelt werden könnten.

„Wir würden mit dieser neuen WMF-PCM-Tochtergesellschaft nicht aus dem Tarif gehen“, versichert Jan Steinert, der in der Geschäftsführung für Personal und Recht zuständig ist, im Gespräch mit der GEISLINGER ZEITUNG. Die Besitzstände der Mitarbeiter wolle man durch die Umstrukturierung nicht angreifen.

So gelassen sieht Frank Schnötzinger, Vorsitzender des WMF-Betriebsrats, die geplante Umstrukturierung nicht. Aktuell gebe es von der Geschäftsführung nur mündliche Zusagen, dass die Spaltung keine Nachteile für die Belegschaft nach sich zöge. Schnötzinger fordert dagegen schriftliche Garantien für die Sicherheit der Arbeitsplätze und des Standorts Geislingen.

Mehr zu den Plänen der WMF und den Bedenken des Betriebsrats lesen Sie in der Samstagsausgabe der GEISLINGER ZEITUNG (15. September) und im E-Paper.