Französisch Wenn Schüler und Lehrer über den Lernstoff streiten

Geislingen / Franziska Braun 05.11.2016

Der Französisch-Lehrplan für die neunte Klasse des Helfenstein-Gymnasiums ist prall gefüllt. Während die Lehrer ihren Unterricht verteidigen, klagen die Schüler über zu viel Lernstoff. „Man muss viel zu viel für eine Klassenarbeit lernen“, meint Leon. Und seine Klassenkameradin Theresa ergänzt: „Zeit, um auf Schwächere einzugehen, bleibt nicht.“  Anna-Lena findet, dass es deswegen weniger Hausaufgaben geben sollte. Vonseiten der Lehrer sind ganz andere Argumente zu hören: „Es ist doch toll, eine weitere, lebendige Sprache zu lernen“, sagt Julia Wehlus. Da die Schüler schon erfahrener im Sprachenlernen seien, ging es bei der zweiten Sprache auch schneller. „Außerdem“, meint sie abschließend, „lernt man auch viel über die französische Kultur und Frankreich im Allgemeinen.“

Es sprechen also Argumente für als auch gegen das dreijährige Französisch. Das Lernen einer Fremdsprache ist ein großer Zeit- und Lernaufwand, heben die Schüler hervor. Aber ob es wirklich möglich ist, in drei Jahren Französisch zu lernen, liege letztlich auch  allein in ihren Händen. Franziska Braun

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