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Bahnhofstraße
Gingen / Kathrin Bulling und Ruben Wolff  Uhr
Nach einem Kellerbrand in einem Einfamilienhaus haben Experten unbekannte Substanzen auf einem Feld zwischen Gingen und Süßen kontrolliert gesprengt. Außerdem entdeckten die Einsatzkräfte eine Hanfplantage unter dem Dach des Hauses. Die Polizei verhaftete eine Person.

Im Keller eines Einfamilienhauses in der Bahnhofstraße in Gingen kam es am Sonntagnachmittag zu einem Kleinbrand, den die Feuerwehren aus Gingen und Süßen schnell unter Kontrolle brachten. Ursache des Kellerbrandes war eine kleinere Explosion, wie eine Nachbarin der GEISLINGER ZEITUNG erzählt. Es sei ein lauter und dumpfer Knall gewesen.

Die Einsatzkräfte entdeckten im Keller verschiedene Chemikalien, berichtet Kreisbrandmeister Michael Reick. Um was für Chemikalien es sich genau handelt, müsse jetzt noch ermittelt werden. Bis zum späten Abend war die Feuerwehr aus Brandschutzgründen vor Ort.

Drei bis vier kontrollierte Sprengungen

Experten sprengten die Substanzen, die sie im Keller entdeckt hatten, auf einem Feld zwischen Süßen und Gingen, auf einem Flurstück zwischen alter und neuer B 10. Wie Gingens Bürgermeister Marius Hick gegenüber unserer Zeitung berichtet, waren es drei bis vier Sprengungen.

Polizeieinsatz dauert bis spät in die Nacht

Unter dem Dach entdeckten die Einsatzkräfte schließlich eine Hanfplantage. Polizisten stellten die Drogen noch in der Nacht sicher.

Ein Bewohner des Hauses wurde festgenommen; ein Ehepaar, das auch in dem Haus wohnt, sei für die Nacht in einem Hotel einquartiert worden, teilte ein Polizeisprecher mit. Verletzt wurde niemand.

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