Geislingen Wehmut zum Ausstellungsende

Wolfgang Köpf führt eine Besuchergruppe durch den Feuerwehr-Bereich der Sonderausstellung.
Wolfgang Köpf führt eine Besuchergruppe durch den Feuerwehr-Bereich der Sonderausstellung. © Foto: Markus Sontheimer
Geislingen / Jochen Weis 09.11.2018
Gut 1300 Besucher haben die Wechselausstellung „Feurio und Tutti fratelli“ in Geislingen gesehen. Am Sonntag geht sie zu Ende.

Wehmut weht durch das Rotkreuz-Landesmuseum in Geislingen: Seit März ist dort die Wechselausstellung „Feurio und Tutti fratelli“ zu sehen, am Sonntag ist die letzte Chance, sie zu besuchen. Damit endet eine „Erfolgsgeschichte“, wie Christian Striso, Leiter des Arbeitskreises Museum, betont: „Wir hatten seit März etwa 1300 Besucher, darunter 13 Feuerwehrgruppen.“ Für ein Museum, das regulär nur an zwei Tagen im Monat sowie nach Vereinbarung geöffnet hat, ein bärenstarkes Ergebnis.

Sozusagen im Schnelldurchlauf erleben die Besucher die Geschichte der Geschwister DRK und Feuerwehr, die ein Gedanke vereint: Leben zu retten. „Wir hatten deshalb bei der Auswahl unserer Exponate den Schwerpunkt auf die hauptsächlichen Berührungspunkte unserer beiden Organisationen gelegt“, sagt Wolfgang Köpf, selbst altgedienter Feuerwehrmann und an der Konzeption der Ausstellung beteiligt, „unterm Strich ist das nur ein Bruchteil dessen, was sich in unserem Archiv befindet.“ Nur allzu gerne, so betont Köpf, würde man eine Dauerausstellung auf die Beine stellen. Nur: Es gibt in Geislingen keinen Raum, kein verfügbares Domizil dafür.

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Viele verborgene Schätze im DRK-Landesmuseum

Die Wechselausstellungen im Rotkreuz-Landesmuseum sind zentraler Bestandteil des Konzepts – zum einen, „um unsere Attraktivität zu erhöhen“, wie Museumsleiter Jens Currle sagt, zum anderen, „weil wir Dinge im Fundus haben, die auch mal ans Tageslicht müssen“. Gut 7000 Exponate sind in der Dauerausstellung des Landesmuseums zu sehen, „wir könnten aber noch vier weitere Museen komplett bestücken“, sagt Currle.

Das Thema der Wechselausstellung fürs kommende Jahr steht schon: „Wasserrettung – Geschichte der Wiederbelebung“. Kooperationspartner ist die DLRG.

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