Das historische Warenarchiv der WMF ist nun offiziell als Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung in das Denkmalbuch des Landes Baden-Württemberg eingetragen. Am Montagmorgen überreichte Regierungspräsident Wolfgang Reimer WMF-Geschäftsführer Volker Lixfeld in Geislingen die Urkunde.

„Ein einzigartiges Dokument“

Mehr als 11 000 Objekte aus der industriellen und kunsthandwerklichen Produktion von der Firmengründung im Jahr 1853 bis heute sind im Warenarchiv erhalten und inzwischen auch in einer Datenbank erfasst. Darunter auch zahlreiche Unikate in Form von Versuchsstücken, Modellen und Prototypen. „Das historische Warenarchiv der WMF ist ein einzigartiges Dokument der Firmengeschichte einer der traditionsreichsten Firmen des Landes“, sagte Regierungspräsident Reimer.

Wunsch: Interaktives Museum

Eine kleine, aber repräsentative Auswahl von Objekten ist im Gebäude 40 des Geislinger Werkgeländes ausgestellt – darunter auch die Nachbildung der „Paradiestür“ von Lorenzo Ghiberti. Für die Zukunft hat die WMF jedoch noch Größeres vor, verrät WMF-Chef Lixfeld: ein richtiges Museum mit interaktivem Konzept.

Wir berichten ausführlich über das Warenarchiv der WMF in der morgigen Ausgabe der GEISLINGER ZEITUNG (31. Januar).

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