Dennis Ohl will einmal als Stuckateur arbeiten und befindet sich derzeit bei Bad Ditzenbacher Firma „Schweizer Stuckateure“ im dritten Lehrjahr. Dass ihn sein Berufswunsch einmal nach Tel Aviv in Jerusalem führen würde, hätte der 18-Jährig bestimmt nicht erwartet.

Vom 30. März bis 8. April dieses Jahres durfte der Bad Ditzenbacher mit anderen Stuckateur-Azubi aus Deutschland und Israel dabei helfen, in Tel Aviv das sogenannte Max-Liebling-Haus generalsanieren. Dass der Filstäler diese Chance erhalten hatte, lag an seinem Fleiß und Können.

Beim „Max-Liebling-Haus“ handelt es sich um eines von etwa 4000 Wohngebäuden, die nach 1933 von deutschen Bauhaus-Architekten in Tel Aviv errichtet worden waren und heute zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören. „Das war eine riesengroße Erfahrung für mich“, bilanziert der 18-Jährige, der seine Ausbildung im September nach drei Lehrjahren abschließt.

Im Vorabend-ePaper, das um 19 Uhr am heutigen Mittwoch erscheint, und in der Donnerstagsausgabe der GEISLINGER ZEITUNG steht unter anderem:

► Wie sah der Arbeitsalltag des 18-Jährigen in der israelischen Küstenmetropole aus?

► Was unterscheidet die Stuckateure aus dem Täle von ihren israelischen Kollegen?