Ausflug Vom Aletschgletscher bis zum Matterhorn

Die Amstetter VdKler vor der zauberhaften Bergwelt des Wallis. Im Hintergrund das Matterhorn.
Die Amstetter VdKler vor der zauberhaften Bergwelt des Wallis. Im Hintergrund das Matterhorn. © Foto: Ernst Häge
Amstetten / Ernst Häge 07.07.2018

Schon die Anfahrt war gespickt mit zahlreichen Höhepunkten: Erst der San Bernadino, dann der Lago Maggiore mit seinen schmalen Straßen forderten auch  höchste Konzentration von Busfahrer Roland. Auf dem Simplonpass erreichte die Reisegruppe eine Höhe von 2005 Meter. In der Abendstunde, nach über 500  Kilometern kamen alle wohlbehalten am Hotel Central in Brig an.

Der zweite Reisetag führte in die herrliche Region am Aletschgletscher, mit 22,6 Kilometern ist er der längste Gletscher der Alpen und das Herzstück des UNESCO- Weltnaturerbes.  An einem heißen Sommertag kann der Eisriese bis zu 20 Zentimeter durch Verschmelzung an Höhe verlieren. Mit der Seilbahn ging es zunächst von Bretten zur Bettmer­alp und mit einer weiteren Bahn zum Bettmerhorn auf 2643 Meter hoch. Von der Terrasse gab es einen herrlichen Ausblick auf die umliegende Bergwelt.

Am dritten Tag führte die Tour durchs Saastal ins weltberühmte Gletscherdorf Saas Fee – der ,,schönsten Perle der Alpenwelt“, wie die Tourismuswerbung behauptet. Mit der Gondelbahn ging es auf 2991 Meter hinauf zum Felskinn. In der „Metro Alpin“, der höchsten unterirdischen (!) Standseilbahn der Alpen gelangten die Schwaben zum 3456 Meter hoch gelegenen Mittelallalin. Hier ist der größte Eis-Pavillon der Welt mit zahlreichen Skulpturen in einen Gletscher eingeschlagen. Der Besuch war ein weiterer Höhepunkt der Reise, bei fünf Grad minus war jeder froh über eine wärmende Jacke. Einen grandiosen Ausblick über die schneebedeckten Berge genossen die Älbler im Anschluss vom am höchsten gelegenen Drehrestaurant der Welt. Bei wieder hochsommerlichen Temperaturen konnte die Gruppe im ,,Kreisverkehr“ die umliegenden 4000er besichtigen.

Vom Wintersportort Zermatt unter dem majestätischen Matterhorn, dem ,,Berg der Berge“, ging es am vierten Tag mit der höchsten Zahnradbahn Europas auf den Gomergrat. Was nicht immer den Besuchern vergönnt ist: das 4478 Meter hohe Matterhorn war nicht in Wolken verhüllt. Die Reisegruppe konte es in voller Größe bewundern. Auf der Rückfahrt am fünften Tage ging es wieder nach oben über den 2436 Meter hoch gelegenen Furka-Pass. Bei einem Halt am Parkplatz des Gletscher-Restaurants Belvedere grüßten auch Murmeltiere die VdKler.

Bei der Abfahrt vom Furka Pass zum Vierwaldstättersee nach Brunnen wurde es auffallend ruhig im Bus. Wiederholt bewegte sich Roland verkehrsbedingt auf dem weißen Grenzstreifen – mit grandiosen Blick in die Tiefe. Was wohl dazu führte, dass manche jetzt innigst um himmlischen Beistand für den Busfahrer beteten.

Aber Roland steuerte sein Gefährt souverän um jede Kehre, sodass es am Ende der Traumreise viel Lob und verdienten Beifall für den Fahrer sowie die perfekte Organisation von Helga und Manfred Arndt gab.

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