Uhlandschule Bunte Schule mit viel Praxisbezug

GZ-Redakteurin Kathrin Bulling entdeckt mit Can Kanat (links im Bild) und Bensu Demir die Uhlandschule.
GZ-Redakteurin Kathrin Bulling entdeckt mit Can Kanat (links im Bild) und Bensu Demir die Uhlandschule. © Foto: Ruben Wolff (Screenshot aus Video)
Geislingen an der Steige / RUBEN WOLFF 19.06.2017
In der vierteiligen Schul-Reportage zeigt die GZ die Besonderheiten der Uhlandschule.

Es fühlt sich alles noch „ganz komisch an“ für Bensu Demir. Nach zehn Jahren verlässt sie in diesem Sommer die Uhlandschule. Sie lächelt und genießt nochmal die letzten Momente an der Schule. Sie haben sich hier sehr wohlgefühlt, erzählt die Zehntklässlerin.

Can Kanat kann das nachempfinden. Auch für ihn ist bald Schluss mit dem Schulleben.

Die beiden führen das GZ-Filmteam in den Keller, wo sie den Gästen die Catering-Firma „sUScat“ vorstellen wollen. Bensu hat hier selbst einmal gekocht und blickt mit viel Freude zurück. Als Can die Türe öffnet, arbeiten die Schülerinnen der Catering-Firma engagiert mit ihrer Lehrerin Anke Grimm zusammen. Sie schneiden Zucchini und bereiten einen Quark-Ölteig vor. Kurze Zeit später präsentieren sie dem GZ-Filmteam leckere Piroggen.

„Ich habe eigentlich alles gemocht an der Uhlandschule“, sagt Can Kanat. Ein wenig Wehmut ist aus den Worten des Schülers herauszuhören. Aber Trübsalblasen will er natürlich nicht, vielmehr zeigt er, was ihm besonders gut gefallen hat: die Kletterwand unter dem Dach der Uhlandschule.

Er und Bensu erobern den Kletterraum und zeigen, wie erprobt sie hier oben sind.

Anschließend begleitet sie das GZ-Team noch in die Mensa, wo sie Maultaschen bekommen. Dort treffen sie auch Schulleiter Markus Beyer.

In der Mensa verabschieden sich die Gäste der GZ von den beiden Schülern und sprechen mit Schulleiter Markus Beyer. Er ist seit beinahe vier Jahren Chef in der Uhlandschule. Für ihn ist der Posten eine große Herausforderung, die er gerne annimmt. Gestartet ist er damals aber erst einmal mit einer Enttäuschung: Die Uhlandschule wollte Gemeinschaftsschule werden, geklappt hatte es aber nicht. Wie er heute darüber denkt, erzählt er im Interview:

Wer in einer Schule unterrichtet, in der sehr viele Migranten- und Flüchtlingskinder ankommen, der hat besondere Aufgaben. In den Vorbereitungsklassen werden beispielsweise 75 Kinder unterrichtet, die teilweise erst noch Deutsch lernen müssen. Wie die Lehrer damit umgehen und wie sie den Schülern die Integration erleichtern wollen, ist im vierten Video zu sehen:

Mehr über die Uhlandschule:

Die Schule im Porträt

Das GZ-Filmteam:

Kathrin Bulling (Moderatorin, stellvertretende Redaktionsleiterin), Markus Sontheimer (Reportage-Kamera), Ruben Wolff (Stativ-Kamera, Schnitt, Regie, Off-Stimme).