Seit fast sechs Jahren war er Kanzler der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (HfWU), jetzt wechselt Alexander Leisner an die Hochschule Reutlingen.

Senat und Hochschulrat wählten ihn am 9. Februar zum neuen Präsidiumsmitglied, wie die Pressestelle der HfWU bekanntgab. Leisner habe sich gegen eine Vielzahl von Bewerbern durchgesetzt, heißt es in der Pressemitteilung der HfWU; er tritt die Nachfolge von Kanzler Dr. Jens Schröder an, der als Geschäftsführer zum Studierendenwerk Bielefeld wechselt.

Die international renommierte Hochschule Reutlingen mit ihren fünf Fakultäten und sechs Lehr- und Forschungszentren biete Leisner die Möglichkeit, sich nach 28 Jahren an der HfWU nochmals fachlich und persönlich weiterzuentwickeln. Die HfWU zu verlassen falle ihm nicht leicht, teilt Leisner mit. Er sei sehr dankbar für das gute Miteinander im Rektorat: „Rektor Professor Dr. Andreas Frey und ich traten immer als perfektes Tandem auf. Die vergangenen Jahre waren für mich Aufbruch und Umbruch gleichermaßen.“ Frey bedauert den Weggang Leisners: Über dessen Bewerbung sei er von Beginn an informiert gewesen. „Auch wenn mir der Abschied schwerfällt und er eine große Lücke hinterlassen wird, macht es mich ein bisschen stolz, dass es ‚unser’ Kanzler ist, der dort nun die Geschicke lenken soll. Für seine Arbeit der letzten Jahre bin ich Alexander Leisner sehr dankbar.“