Es gibt zahlreiche Reaktionen auf den Unfall, der sich am Mittwoch in Eybach ereignete. Dass ein Fünfjähriger, der auf dem Weg zum Kindergarten Villa Kunterbunt war, auf dem Zebrastreifen von einem Auto angefahren wurde, löste nur Angst und Sorge aus. Eltern schlossen sich zu Initiativen zusammen, sie begleiten Kinder morgens über die Straße und fordern mit einer Unterschriften-Liste eine Ampel an der Unfallstelle.

Die Ermittlungen der Polizei zum Unfallhergang dauern weiterhin an. Es gebe nun Anhaltspunkte dafür, dass der Junge nicht am Zebrastreifen gewartet hatte, sondern aus mehreren Metern Entfernung los gerannt war und schnell auf den Zebrastreifen in der Von-Degenfeld-Straße lief. Dies teilte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Ulm am Dienstag gegenüber der GZ mit.

Unfall in Eybach: Autofahrer fuhr offenbar nicht sehr schnell

Zudem haben die Ermittlungen demnach ergeben, dass der Autofahrer nicht sehr schnell fuhr. Dies lässt sich laut dem Polizeisprecher aus den Verletzungen des Jungen, die sich als weniger schwer als zunächst angenommen herausgestellt hatten, sowie aus den Spuren am Fahrzeug und dem Unfallort schlussfolgern.

Eine genaue Angabe dazu, mit welcher Geschwindigkeit der 57-jährige Fahrer an den Zebrastreifen heranfuhr, machte die Polizei nicht. Der Verdacht auf fahrlässige Körperverletzung bestehe weiterhin.