Satzung Umlegung könnte Baugebiet verzögern

Amstetten / Thomas Hehn 19.07.2018

Die Amstetter dürfen sich auf neue Bauplätze freuen. Mit den am Montag vom Gemeinderat gefassten  Satzungsbeschlüssen sind die beiden Baugebiete Wasserfall I und Wasserfall II rechtskräftig. Der Erschließung der 19 Bauplätze in Wasserfall I steht damit nichts mehr im Wege.

Wann der zweite Abschnitt mit weiteren 18 bis 19 Plätzen erschlossen werden kann, ist dagegen noch offen. Wie berichtet, soll das neue Baugebiet über eine Zufahrt an die Kreisstraße K 7314  angebunden werden. Dafür fehlt der Kommune  aber ein Grundstück. Da der Eigentümer bislang nicht verkaufen will, hat der Gemeinderat das Gebiet in zwei Bauabschnitte aufgeteilt, damit man mit der Erschließung überhaupt beginnen kann. Gleichzeitig wurde die Einleitung eines Umlegungsverfahrens beschlossen. Damit kann die Gemeinde den Eigentümer zu einem Flächentausch verpflichten, um an das benötigte Grundstück zu kommen. „Im Verfahren sind Rechtsmittel zugelassen“, warnte Ingenieur Roland Schmuck das Gremium  vor möglichen Verzögerungen.

Wasserfall I soll dafür zügig umgesetzt werden. Ortsbaumeister Manfred Werner hofft, dass ab Oktober 2019 die ersten Häuslesbauer beginnen können. Auch der Streit mit den Anliegern im Aurain scheint beigelegt. Da die Zufahrt zum Baugebiet Wasserfall I über den Aurain erfolgen soll, hatten die Anwohner zu viel Verkehrs in ihrem Wohngebiet befürchtet. Am Montag versicherte Werner erneut, dass man zumindest bei der Erschließung des Baugebietes „keinen Baustellenverkehr durch die Tempo-30-Zone jagen wird“. Hier hat sich die Gemeinde inzwischen mit dem Straßenbauamt darauf geeinigt, dass die Baustellenzufahrt von der K 7314  aus über einen Feldweg erfolgen soll.

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