Geislingen UMFRAGE: Wie hat es den Zuschauern gefallen?

Geislingen / kat sts ija 19.02.2016
Beim GZ-Wahlforum kamen nicht nur die Landtagskandidaten zu Wort, auch die Meinung der Zuschauer ist wichtig. Wir haben ein paar von ihnen befragt.

Maximilian Klaus (16), Schüler aus Donzdorf

„Ich bin Kreisvorsitzender der Schüler-Union und interessiere mich deshalb dafür, wie sich die Landtagskandidaten präsentieren. Mir hat das Forum sehr gut gefallen, auch wenn ich mir gewünscht hätte, dass mehr über Bildungspolitik gesprochen wird und dass die Fragerunde länger ausfällt. Ich habe mir aber ein gutes Bild von den Bewerbern machen können.“

Angelika Weber (61), Lehrerin aus Donzdorf

„Ich weiß schon, wen ich wählen werde – ich bin Mitglied der Grünen –, aber mir war es wichtig, die Kandidaten persönlich zu erleben. Manche sind mir nun sympathischer als vorher. Mir fällt aber immer wieder die mangelnde Selbstkritik auf, etwa bei der CDU. Schade finde ich, dass nur die Parteien aus dem Landtag vertreten waren, ich hätte den Linken-Politiker erlebt.“

Julia Benz (22), Studentin aus Donzdorf

„Veranstaltungen wie das Wahlforum tragen extrem zur Meinungsbildung vor der Wahl bei. Meine eigene Wahlentscheidung hat sich durch das Forum zwar nicht verändert, aber man kann sich einfach selbst ein differenziertes Bild machen. Ich finde, die Themen heute waren gut ausgeglichen, nur die Bildungspolitik kam mir persönlich etwas zu kurz.“

Bärbel Wild (77), Rentnerin aus Geislingen

„Ich hätte mehr erwartet: klare Haltungen, klare Antworten. Die Aussagen der Politiker sind mir viel zu oberflächlich. Alle diskutieren viel, und hinterher geschieht nichts. Das ist ein typisches Politikerproblem, und so erreichen sie nichts. Ich frage mich zum Beispiel: Sind sie selbst schon in direkten Kontakt mit Flüchtlingen getreten oder sprechen sie nur davon?“

Max Koppenhöfer (20), Student aus Böhmenkirch

„Mir fällt die Wahlentscheidung nach dem Forum schwerer als vorher. Jetzt weiß ich zwar, für was sich die Kandidaten einsetzen wollen, aber nicht jeder Kandidat passt unbedingt zu seiner Partei. Ich war von ihnen teils positiv, teils negativ überrascht. Der Unterschied zwischen Landespolitik und der Zukunft des Wahlkreises ist deutlich geworden.“

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