Plan Türkheimer wollen Kulturverein gründen

Türkheim / Annemarie Kurz 19.06.2018

„Was geht in Türkheim?“ Unter diesem Titel stand am Samstag eine Infoveranstaltung im Gemeinschaftshaus des Geislinger Stadtbezirks, initiiert von Bernd Anton, Manfred Kohn, Joachim Staudenmaier, Armin Stucke und Tanja Witt. Diese fünf machen sich seit geraumer Zeit Gedanken über die Zukunft Türkheims. Auslöser dafür war die Ankündigung des Sängerbunds, den schon traditionellen Faschingsball nicht mehr auszurichten. Weshalb das Quintett die Idee gebar, einen Verein zu gründen, der das kulturelle und soziale Leben im Ort pflegt.

Zeitgleich erschien in der GZ ein Artikel über Vorderdenkental, wo sich der letzte Verein des Westerstetter Teilorts aufgelöst hatte. Dort entstand in der Folge die Idee eines Kulturvereins, in dem sich die Bürger frei einbringen können – derselbe Gedanke, wie ihn die Türkheimer auch hatten. Daher trafen sie sich mit Westerstettens Bürgermeister Alexander Bourke und informierten sich bei ihm über eine Vereinsgründung. In ihrem Vorhaben bestärkt, kehrten die fünf zurück und begannen die Türkheimer Vereine sowie den Ortschaftsrat zu informieren. Außerdem verteilten sie Flyer an jeden Haushalt im Ort.

Beim Info-Abend erläuterte das Quintett nun die Ziele des Vereins, etwa die langfristige Stärkung der Dorfgemeinschaft sowie ein besseres Angebot vor allem für Kinder und Jugendliche. Dabei wolle man nicht in Konkurrenz zu den bestehenden Vereinen treten, sondern ein neues Konzept entwickeln, erklärte Kohn. Der neue Verein soll keine starren Strukturen bekommen, sondern als Dachverein offen sein für alle möglichen Projekte. Die können laut Stucke von einer Laufgruppe über einen Seniorentreff bis hin zu Handykursen oder eben einem Faschingsball reichen. „Wichtig ist: Wir brauchen euch für die Verwirklichung.“

In der Diskussion kam die Frage auf, wie die Kommunikation vonstatten gehen soll – gerade dann, wenn es bei den Projekten kein fixes Terminkorsett gibt und man alte wie junge Teilnehmer erreichen möchte. Dies lasse sich über E-Mails, das Mitteilungsblättle oder auch den Schaukasten am Gemeinschaftshaus meistern, erklärten Kohn und Anton.

Zum Abschluss bekamen die Besucher Fragebogen mit, um das Interesse an einer Vereinsgründung zu ermitteln. Wer Interesse hat, sich an einem Kulturverein zu beteiligen, der kann sich auch per Mail melden: wasgehtintuerkheim­@gmx.de.

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