Geislingen an der Steige Tradition und Moderne auf der Ostalb

Die Geislinger Albvereinler auf der europäischen Wasserscheide.
Die Geislinger Albvereinler auf der europäischen Wasserscheide. © Foto: Erika Binder
Geislingen an der Steige / SWP 28.04.2016

Einen schönen Frühlingssonntag hatte sich die Ortsgruppe Geislingen des Albvereins für die Monatswanderung im April ausgesucht. In Königsbronn zeigte ein Führer aus dem Ort einige der Sehenswürdigkeiten, zunächst das Museum für den Hitler-Attentäter Georg Elser, der hier am Ort lebte und den Anschlag vorbereitete.

Weiter ging es zur ehemaligen Hammerschmiede am Brenztopf. Grundlagen für die seit Jahrhunderten durchgeführte Eisenverhüttung in Königsbronn waren die Wasserkraft vor allem der Brenzquelle, der Holzreichtum der umliegenden Wälder und Erzfunde in der Umgebung. Mit der Erstellung der ersten Schmieden 1529 entstand mit den Hüttenwerken der heute älteste Industriebetrieb in Deutschland.

Die Gruppe wanderte weiter nach Norden bis zur europäischen Wasserscheide zwischen Neckar und Donau, von der sie einen guten Blick auf die ausgedehnten, supermodernen Industrieanlagen von Zeiss Oberkochen hatte. Dort werden Objektive für technische Anwendungen, vor allem in der Halbleitertechnik, gefertigt.

In einem weiten Bogen ging es auf den Frauenstein zum Picknick und dann zum romantischen Itzelberger See, zum Schluss über den Brenzweg zurück zum Klosterhof Königsbronn.

Info Alle Wanderungen der Ortsgruppe werden in der GZ und im Internet angekündigt.

geislingensteige.albverein.eu/