Das sei jedenfalls die Aussage der Stadtverwaltung bei einer kürzlich durchgeführten Verkehrsschau gewesen, so Essig. Ferner sei dort die Radwegmarkierung an der Kreuzung Oberböhringer/Stuttgarter Straße, als auch auf der gegenüberliegenden Seite Rheinland-/Stuttgarter Straße ein noch strittiges Thema gewesen, informierte Ulrich Essig weiter, der an der Verkehrsschau selbst teilgenommen hat.

Der ADFC-Kreisvorsitzende Reiner Neumann, der zum Radlertreff nach Geislingen gekommen war, mahnte bezüglich der Verkehrssicherheit beim Schülerradverkehr in Richtung Kuchen endlich eine Lösung an. Zu lange würden schon die verschiedensten Vorstellungen gegeneinander abgewogen. Der Geislinger Ansprechpartner gab zudem bekannt, dass nun endlich die seit Langem geforderte Freigabe für Radfahrer, in Einbahnstraßen in Gegenrichtung fahren zu dürfen, umgesetzt wurde.

Der ADFC will sich in Geislingen weiterhin einmischen, um Verbesserungen im innerstädtischen Radverkehr zu erreichen. Das werde immer wichtiger, so Essig, weil ein größer werdender ökologisch denkender Anteil der Bevölkerung mit dem Rad unterwegs sei und auch das Elektrorad an Bedeutung gewinne.