Strenges Judentum - Hinduismus und Buddhismus liberal

SWP 12.03.2012

Juden haben unter allen Religionen die strengsten Vorschriften bei Mischehen. Gemäß jüdischem Gesetz ist eine Ehe zwischen Juden und Nichtjuden generell nicht gültig. Um doch noch den Segen des Rabbi zu bekommen, muss der nichtjüdische Partner zum Judentum übertreten. Da dies aber in der Regel streng geprüft wird, verzichten viele Partner auf den Gang zur Synagoge und leben lieber in "wilder Ehe".

Hinduismus und Buddhismus sind die liberalsten Religionen bei Mischehen. So können Hindus ohne größere Probleme Christen heiraten. Da Christen außerhalb der Kastenordnung stehen, muss hier ebenfalls nichts beachtet werden.

Buddhist kann jeder durch ein einfaches Ritual werden - wenn es sein muss nur für einen Tag. Daher ist die Mischehe hier kein Problem. Im Gegensatz zu christlichen und islamischen Religionen erhebt der Buddhismus keinen Absolutheitsanspruch. Somit ist es den Eltern völlig frei gestellt, in welchem Glauben sie ihre Kinder erziehen.