Inklusion STeiGle-Team organisiert sich neu

Geislingen / Kathrin Bulling 15.10.2016

Wir sind kein Kaffeerunden-Verein, sondern engagieren uns politisch und machen auf Probleme aufmerksam.“ Reinhard Grams vom Stadtbehindertenring STeiGle bringt das Selbstverständnis der Gruppe auf den Punkt.

Rund 25 Mitglieder hat STeiGle derzeit. Es ist eine kleine Runde, die sich eine große Agenda verordnet hat: Menschen mit Behinderung zu beraten, das Bewusstsein für eine barrierefreie Umwelt zu wecken, Missstände zu kritisieren und zur Lösung von Problemen bei der Inklusion beizutragen. Aktuelle Schwerpunkte sind konkret der öffentliche Personennahverkehr, Schwellenfreiheit im öffentlichen Raum und barrierefreies Bauen.

Das seien viele Aufgaben, bestätigt Gisela Kohle. Um die eigenen Kräfte möglichst wirkungsvoll einsetzen zu können und in der Öffentlichkeit besser wahrgenommen zu werden, hat STeiGle beschlossen, Funktionen und Aufgaben klar zu verteilen und sich so neu zu organisieren: Gisela Kohle übernimmt den Vorsitz, Sprecher ist Michael Schima. Vorstandsvertreter sind Michael Schima und Klaus Kohle. Um die Finanzen kümmert sich ­Nicole Stanchfield, die Öffentlichkeitsarbeit übernehmen Reinhard Grams und Klaus Kohle.

In Geislingen wachse zwar das ­Bewusstsein für inklusive Themen, sagt Klaus Kohle, dennoch bleibe noch viel zu tun – Stichwort barrierefreier Bahnhof. Er betont: ­„Alles, was barrierefrei ist, kommt allen Menschen zugute – das ist der ­Inklusionsgedanke in Reinkultur.“

Info Der Stadtbehindertenring trifft sich jeden zweiten Montag im Monat um 18 Uhr im Geislinger Mehrgenerationenhaus. Weitere Auskünfte zu STeiGle gibt es bei Gisela Kohle unter ☎ (07331) 6 06 96.

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