Nachhaltigkeit Standort für Reparatur-Café steht fest

Geislingen / Isabelle Jahn 31.07.2018

Die Idee eines Reparatur-Cafés für Geislingen fand schnell Anklang, nur ein geeigneter Ort ließ sich nicht so schnell festlegen. Nun steht fest: Der Schubart-Saal im Mehrgenerationenhaus (MGH) wird für jeden ersten Samstag im Monat zur Werkstatt für kaputte Alltagsgegenstände. Am 6. Oktober von 14 bis 17 Uhr können die Geislinger dort erstmals Dinge, die zum Wegschmeißen zu gut erhalten sind, vorbeibringen und sie gemeinsam mit Fachleuten reparieren.

Àkos Csernai-Weimer von der Katholischen Arbeitnehmer Bewegung (KAB), der das Projekt koordiniert, findet den Standort passend: zentral gelegen und vielen Menschen bekannt. Das MGH sei keinesfalls nur der „Notnagel“, nachdem das Café Wunderbar in den Bronnenwiesen als Ort nicht mehr infrage kam, betont der KAB-Regionalsekretär. Das ehrenamtliche Café-Team hatte sich gegen das Café im Gebäude des Samariterstifts als Standort ausgesprochen (wir berichteten).

  Csernai-Weimer hat das Projekt zusammen mit Diakon Jürgen Zeller von der katholischen Kirche initiiert, der mit Familie zurück in die fränkische Heimat gezogen ist. Allein sitzt der KAB-Sekretär aber nicht im Boot: 20 ehrenamtliche Helfer beteiligen sich am Reparatur-Café – unter anderem als Reparateure, Kuchenbäcker oder Lotsen, die die Gegenstände dem passenden Experten zuweisen.

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