Geislingen an der Steige Stadt sucht Replik des Brunnenbübles

Geislingen an der Steige / SWP 10.04.2018

90 Jahre lang war das „Brunnenbüble“ nicht mehr aus dem Stadtpark wegzudenken. Doch dann passierte es: Bei Baumfällarbeiten im Dezember vergangenen Jahres stieß ein morscher Baum die kultige Figur vom Sockel und spaltete sie.

Der Unfall blieb nicht unbeachtet: Viele Geislinger hatten das Büble zu schätzen gelernt, wie damals auch unzählige Kommentare auf der Facebook-Seite der GEISLINGER ZEITUNG bewiesen.

Jetzt hofft die Stadtverwaltung einen Ersatz zu finden, wie Pressesprecherin Angela Schuler am Dienstag mitteilt. Sie fragt: Wo und bei wem existiert eine Replik dieser Figur?

Ob sich ein Ersatz finden lässt, soll fraglich sein. Bisher seien alle Bemühungen eine Replik der Figur ausfindig zu machen, ergebnislos verlaufen.

Dennoch will die Stadtverwaltung die Hoffnung nicht aufgeben. Wer eine Replik hat, könnte sie der Stadtverwaltung vielleicht leihen, damit dank eines 3-D-Scan-Verfahrens eine Kopie davon erstellt werden kann.

Wer weiterhelfen kann, wird gebeten, sich zu melden unter (07331) 24 212 oder per E-Mail an angela.schuler@geislingen.de

Historie

1927 stiftete Hugo Fahr das „Büble“ anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Stadtparks. Fahr war damals leitender Direktor der Württembergischen Metallwarenfabrik (WMF) und Ehrenbürger Geislingens. Er stellte die kleine Figur „aus Anhänglichkeit an seine Vaterstadt“ in den Stadtpark, wie damals unsere Zeitung berichtete.

Das „Büble“ ist seinerzeit in einer Galvanoplastischen Anstalt der WMF hergestellt worden.