Ampeln geben den Rest

Nachdem die Autofahrer in Richtung Ulm bereits bei Wendlingen auf die Sperrung und auf die weiträumige Umfahrung über die B 10 hingewiesen worden waren, wurde spätestens die ab Gingen wieder zweispurig geführte Bundesstraße zum Nadelöhr. Zeitweise staute sich der Verkehr auf der neuen B 10 auf sieben Kilometer zurück. Die Ampeln in Kuchen und Geislingen gaben dann den Rest. Zeitweise brauchten die Autofahrer zwei Stunden, bis es hinter Geislingen wieder vorwärts ging.

Geislingen/Gruibingen

Überall Stau

Wer die A 8-Ausfahrt in Mühlhausen nahm, dem erging es nicht besser: Bis auf sieben Kilometer standen die Fahrzeuge bereits auf der Autobahn. Im Anschluss warteten weitere zehn Kilometer Stau auf der B 466 im Täle. Wer dem entgehen wollte und sein Navi nach Alternativrouten befragte, fand bald heraus, dass auch die Schleichwege schon verstopft waren. Außer einem Unfall mit 3000 Euro Sachschaden wegen einer missachteten Vorfahrt in der Degginger Ortsmitte notierte die Polizei allerdings keine Unfälle. Gegen Abend lösten sich die Staus zunehmend auf. In der Nacht kam es zu keinen weiteren Behinderungen.

Sonntag war es ruhiger auf den Straßen

Am Sonntag entspannte sich die Lage auf den Straßen deutlich. Das lag nicht zuletzt an den Baufirmen, die auf der A 8 im Tunnel bei Gruibingen sowie unter der Filstalbrücke der Bahn bei Mühlhausen ordentlich Gas gaben. So konnte die Autobahn bereits am Sonntag gegen 10.15 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben werden. Ursprünglich war die Sperrung bis Montagmorgen 6 Uhr vorgesehen.

Die A 8 musste am Wochenende komplett gesperrt werden, weil für den Bau der Brücke der Schnellbahntrasse über die Autobahn ein Schutzgerüst erstellt werden musste. Außerdem nutzten die Behörden die Sperrung für anstehende Wartungsarbeiten im A 8-Tunnel bei Gruibingen.

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